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Softball

Das Playoff-Viertelfinale war Endstation

Die Legionäre-Damen scheitern an Wesseling Vermins. Im Deutschlandpokal geht es um einen Platz im Europokal der Pokalsieger.
Von Matthias Ondracek

Die Damen der Legionäre sind im Viertelfinale ausgeschieden. Foto: Legionäre
Die Damen der Legionäre sind im Viertelfinale ausgeschieden. Foto: Legionäre

Regensburg.Das Abenteuer Playoffs ist für die Damen der Regensburger Buchbinder Legionäre beendet. Der ehemalige Serienmeister Wesseling Vermins war für die junge Regensburger Mannschaft eine Nummer zu groß. Beim Vizemeister der Vorsaison unterlagen die Schwabelweiserinnen im Viertelfinale am Samstag mit 0:11 und 0:7. Die Rheinländerinnen entschieden damit die „Best-of-Three“-Serie mit 2:0 für sich und rücken ins Halbfinale vor.

Als Tabellendritter der Softball-Bundesliga Süd ging es für das Team der Trainer Jonas Buchholz und Michael Wöhrl gegen den Nordzweiten aus Wesseling. Die Vermins gingen als fünfmaliger Meister favorisiert in das Aufeinandertreffen mit dem Playoff-Neuling. Noch bevor die nervösen Schwabelweiserinnen zum ersten Mal ans Schlagmal traten, lagen sie mit 0:6 im Hintertreffen. Mit drei Fehlern in der Feldverteidigung halfen die Regensburgerinnen dabei kräftig mit. Lara Ullmann hatte als etatmäßige Werferin begonnen. In der Folge fanden die Legionäre langsam zu ihrem Spiel. Die routinierten Wesselingerinnen jedoch bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Nach dem fünften Durchgang war die Partie aufgrund der Sieben-Punkte-Regel vorzeitig beendet. „Die Mädels waren zwar fokussiert, aber doch sehr aufgeregt. Auf der ein oder anderen Seite hat uns dann auch das Quäntchen Glück gefehlt“, analysiert Softball-Vorstand Markus Brunner.

Im zweiten Aufeinandertreffen hielt Werferin Laura Dirscherl die Gastgeberinnen zunächst kurz. Bis zum vierten Inning gelangen den Favoritinnen nur zwei Runs. In der Offensive blieben die Legionärinnen aber zu harmlos. Nur sechs Treffer verbuchten die Oberpfälzerinnen insgesamt in beiden Begegnungen. Julia Triflinger sorgte mit drei Hits für die halbe Ausbeute.

So beendeten die Vermins mit fünf Punkten in den Durchgängen vier und fünf auch die zweite Partie vorzeitig. „Wir sind ein aufsteigendes Team, das weiter Erfahrungen sammelt“, erklärt Brunner. „Für diese Saison sind wir voll zufrieden. Ich traue uns zu, dass wir uns in den nächsten Jahren weiter oben in der Tabelle etablieren.“

Für die Legionäre-Damen geht es nun im Deutschlandpokal zum Saisonfinale um einen Platz beim Europokal der Pokalsieger. Am Samstag (ab 13 Uhr) gastieren die Hamburg Knights zur ersten Runde in Schwabelweis.

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