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Baseball

Hartes Wochenende für die Legionäre

Die Regensburger bestreiten vier Heimspiele in vier Tagen. Trainer Tomas Bison will den Baseball-Marathon „klug managen“.
Von Matthias Ondracek

Jan Tomek absolvierte gegen Heidenheim über sechs Innings auf dem Werferhügel. Foto: Stefan Müller
Jan Tomek absolvierte gegen Heidenheim über sechs Innings auf dem Werferhügel. Foto: Stefan Müller

Regensburg.Zum zweiten Mal in der laufenden Saison müssen die Buchbinder Legionäre unter der Woche ran. Mit dem Doppelerfolg am letzten Spieltag bedeutet dies erneut sechs Spiele in neun Tagen für die Regensburger. In der elften Runde in der Baseball-Bundesliga Süd erwarten die Schwabelweiser am Donnerstag Tabellenschlusslicht Saarlouis Hornets in der Armin-Wolf-Arena. Spielbeginn zum Doubleheader ist um 13 Uhr. Am Samstag und Sonntag gastieren die Stuttgart Reds an der Donau.

Das Team von Trainer Tomas Bison geht gestärkt in die Begegnungen mit den Saarländern. Nach den beiden Erfolgen gegen die Heidenheim Heideköpfe kletterten die Oberpfälzer im Ranking der Südstaffel auf Position zwei. Dies würde am Ende der regulären Saison das Heimrecht für das Playoff-Viertelfinale bedeuten. Vom 27. April bis zum 5. Mai absolvierten die Le-gionäre schon einmal sechs Partien in nur kurzer Zeit. Damals hießen die Gegner Stuttgart, Mannheim und München-Haar. Letztlich ging der fünfmalige Meister mit einer Bilanz von 4:2-Siegen aus der ersten Englischen Wochen dieser Spielzeit. Seither verlor die Bison-Truppe nur eine Partie.

Aktuell weisen die Regensburger eine Siegesserie von fünf Erfolgen am Stück auf. Besonders der Sweep gegen Titelfavorit Heidenheim ließ die Baseball-Republik aufhorchen. Ein großer Schritt in Richtung Playoffs ist für den Vorjahres-Halbfinalisten damit gemacht. Läuft am langen Baseball-Wochenende alles nach Plan und spielt die Konkurrenz mit, könnten die Legionäre den Viertelfinal-Einzug rechnerisch bereits perfekt machen.

Mit solchen Denkspielchen beschäftigt sich Trainer Bison aber nicht. Es gilt, die Mannschaft optimal durch die hohen Belastungen der nächsten Tage zu lotsen. „Die Wochen mit sechs Spielen sind sehr interessant und definitiv etwas, das europäische Spieler nicht gewohnt sind“, erklärt Bison. „Es wird sehr wichtig sein, den Pitching Staff in diesen Wochen klug zu managen“, fährt der Italiener fort.

Vor vier Wochen verordnete er seinen etatmäßigen Startern Bill Greenfield und Benji Waite im ersten Teil des Doppelspieltags eine Pause. Daniel Mendelsohn und Philipp Meyer sprangen in die Bresche. Greenfield wird nach seiner starken Vorstellung beim Complete Game in Heidenheim am Samstag gegen Saarlouis wohl erneut geschont. Waite hingegen absolvierte am Sonntag nur zwei Innings und stünde bei Bedarf zur Verfügung, genauso wie die jungen Werfer aus der zweiten Garde, die gegen die Saarländer ihre Erstliga-Feuertaufe feierten.

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