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Legionäre
Dienstag, 25. September 2018 15° 1

Baseball

Legionäre setzen auf die eigene Kraft

Nach dem Doppelduell mit Stuttgart am Freitag und Samstag haben die Regensburger vier Wochen Pause bis zur Zwischenrunde.
Von Claus-Dieter Wotruba

David Dinski (rechts) wird den Legionären ein paar Wochen verletzt fehlen. Foto: Gregor Eisenhuth
David Dinski (rechts) wird den Legionären ein paar Wochen verletzt fehlen. Foto: Gregor Eisenhuth

Regensburg.Es wirkt, als wären die beiden ersten Vergleiche schon eine Ewigkeit her. Vor 91 Tagen eröffneten die Baseballer der Buchbinder Legionäre mit zwei schwer erkämpften Siegen am 31. März und 1. April bei den Stuttgart Reds (4:2 und 10:6 in der Verlängerung) die Saison in der Süd-Gruppe der Bundesliga. Am Freitag (19 Uhr) und am Samstag (14 Uhr) beschließen die beiden Teams die Vorrunde mit den Rückspielen in Regensburg. Erst Ende Juli geht es mit der Zwischenrunde der besten vier Teams weiter. Das Team von Cheftrainer Kai Gronauer ist mit seiner Siegbilanz von 18:8 dort sicher dabei, Stuttgart (6:20) spielt die Playdowns – so viel steht fest.

Daraus jedoch zwei einfache Partien für die Gastgeber abzuleiten, wäre grundfalsch, findet Gronauer: „Das werden zwei harte Spiele. Sie hatten gegen gute Gegner knappe Spiele. Deswegen sind wir auch gewarnt.“

Zumal die junge Mannschaft der Reds in der zweiten Saisonhälfte von den beiden US-Amerikanern Tim Brown und Riley Moore sowie dem britischen Nationalspieler Paul Kirkpatrick Verstärkung bekommen hat. „Wir haben die Daten aus den ersten Vergleichen noch: Aber damals hatten wir auch einen Vorsprung aus dem Trainingslager mitgebracht“, sagt Kai Gronauer. „Stuttgart war nicht so gut eingespielt. Inzwischen haben sie aber zu sich gefunden.“

Lesen Sie hier, wie die beiden Spiele der Buchbinder Legionäre zum Saisonstart in Stuttgart liefen.

Für die Buchbinder Legionäre ist glasklar: Sie möchten sich ihre gute Ausgangsposition nicht verderben lassen und als Zweiter hinter den fünf Siege entfernten Heidenheimern in die Zwischenrunde gehen. „Und das möchten wir aus eigener Kraft tun“, sagt Kai Gronauer und setzt nicht auf die Hoffnung, dass die punktgleichen Haarer (ebenfalls 18:8 Siege) zeitgleich im Duell mit Heidenheim Federn lassen könnten. Der Wert der Stuttgart-Spiele erhöht sich auch dadurch, dass die Top vier alle Resultate mit in die Zwischenrunde nehmen. Darüber hatte es zunächst Irritationen gegeben.

Das tut sich sonst bei den Legionären

  • Meister:

    Die Junioren der Buchbinder Legionäre sind bayerischer Meister. Die Schützlinge von Trainer Stefan Müller setzten sich im Finale klar mit 26:0 gegen die Baldham Boars durch und sind damit für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, die am 15. und 16. September in der Armin-Wolf-Arena stattfinden wird.

  • 2. Mannschaft:

    Die zweite Mannschaft gewann ihre Zweitliga-Heimspiele gegen den Tabellendritten Ingolstadt mit 4:2 und 8:0 und bleibt als Zweiter an Spitzenreiter Lauf dran. Am Sonntag geht es zum Doppelvergleich nach Augsburg.

  • Damen:

    Die Damen holten sich beim Spitzenreiter Freising Grizzlies einen Split. Nach einem 5:6 revanchierten sie sich im zweiten Duell mit einem 7:5. Am Sonntag kommt es ab 13 Uhr zuhause erneut zum Doppelduell.

Fehlen werden Gronauer der bänderverletzte David Dinski und zumindest am Freitag Niklas Rimmel und Jeffrey Arndt, die beide ihren Abiturball haben. Dazu kämpft Jose Palacios neuerlich mit Rückenbeschwerden.

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