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Legionäre
Donnerstag, 19. April 2018 26° 2

Baseball

Legionäre sind nun in der Bringschuld

Erstmals seit Einführung des Viertelfinals sind die Legionäre nicht mit von der Partie, wenn es um die Meisterschaft geht.
Von Matthias Ondracek, MZ

Kai Gronauer und Co. müssen sich jetzt für die K.o.-Runde um den Klassenerhalt in der Bundesliga wappnen. Foto: Eisenhuth

Regensburg.Seit Sonntag ist es Gewissheit: Die Playoffs in der Baseball-Bundesliga finden ohne die Buchbinder Legionäre statt. Die Regensburger verabschiedeten sich mit zwei Pleiten bei den Stuttgart Reds aus dem Rennen um die ersten vier Plätze. Für das Team von Trainer Kai Gronauer heißt es nun, die Spielzeit anständig zu Ende zu bringen und die Playdown-Runde unbeschadet zu überstehen. Mit den Mainz Athletics wartet am Wochenende ein dicker Brocken auf die Schwabelweiser. Der Titelverteidiger kämpft noch um Platz eins in der Südstaffel. Nach dem verlorenen Finale im Vorjahr haben die Oberpfälzer noch eine Rechnung mit den Rheinhessen offen. Die erste Partie steigt am Freitagabend (19 Uhr), Spiel zwei findet am Samstag (14 Uhr) statt.

Mit einer bitteren Pleite nach Verlängerung endeten die Playoff-Chancen der Buchbinder Legionäre am vergangenen Samstag. Zweimal unterlag der Vizemeister mit 6:7 bei den Stuttgart Reds. Spätestens durch den Doppelerfolg der München-Haar Disciples am späten Sonntagabend war auch das letzte Fünkchen Hoffnung bei den Regensburger Baseballern erloschen. Erstmals seit der Einführung des Viertelfinals in den Playoffs der Bundesliga im Jahr 2002 sind die Legionäre nicht mit von der Partie, wenn es um die entscheidenden Siege zur Meisterschaft geht.

„Die Niederlagen waren unnötig, wir hätten beide Spiele gewinnen können. Das war schon enttäuschend, denn es ging für uns um sehr viel und wir haben es nicht geschafft, unsere beste Leistung abzurufen“, musste Cheftrainer Kai Gronauer feststellen.

Für die Regensburger heißt es nun, sich wenigstens für die anstehende K.o.-Runde um den Klassenerhalt in Stellung zu bringen. Aktuell liegt der fünfmalige Meister mit einer Bilanz von 10:12 Siegen auf Rang sechs. Immerhin, der Fünfte Stuttgart (11:13) ist noch in Reichweite.

Coach Gronauer findet nach der enttäuschenden Vorstellung in der Vorwoche klare Worte: „Jetzt ist die Einstellung jedes einzelnen Spielers gefragt. Wer will sich verbessern, wer hängt sich rein für die Mannschaft und für den Verein“, sagte der Legionäre-Trainer auf der Vereinshomepage. Zuletzt weilte ein Großteil seines Teams bei Nationalmannschaftslehrgängen. Jonathan Eisenhuth unterlag mit dem Herren-Nationalteam 3:5 gegen Europameister Niederlande.

Jeffrey Arndt, Elias von Garßen, Nino Sacasa, Marcel Jimenez, Philipp Meyer und Janis Muschik waren bei der Prague Baseball Week für die U 23 aktiv. Gegen die Athletic Mainz sind alle wieder rechtzeitig zurück. Verzichten muss Gronauer lediglich auf Werfer Mike Bolsenbroek, der sich mit der niederländischen Auswahl auf das renommierte World Port Tournament in Rotterdam vorbereitet. Dafür sind mit Eric Faint und Kevin Vance zwei zusätzliche Optionen als Starting Pitcher für Spiel zwei weiter an Bord.

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