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Baseball

Legionäre wollen ihren Lauf fortsetzen

Die Regensburger sind aktuell nicht zu stoppen. Gegen die Stuttgart Red winkt der Einzug in die Playoffs.
Von Matthias Ondracek

Jeffrey Arndt und die Legionäre trumpfen derzeit auf. Foto: Müller
Jeffrey Arndt und die Legionäre trumpfen derzeit auf. Foto: Müller

Regensburg.Vier Spiele, vier Siege. Die Bilanz der Buchbinder Legionäre in der zweiten Englischen Woche der laufenden Saison in der Baseball-Bundesliga kann sich sehen lassen. Dabei vermieden die Regensburger am Vatertag gegen Schlusslicht Saarlouis in der zweiten Begegnung gerade noch einen Ausrutscher. So bauten die Oberpfälzer ihre Serie auf sieben Siege in Folge aus - aktuell die längste der Liga. Am Samstag und Sonntag wollen die Schwabelweiser den Trend fortsetzen. Dann gastieren die Stuttgart Reds in der Armin-Wolf-Arena. Spielbeginn am Sonnabend ist um 19 Uhr, am Sonntag heißt es um 14 Uhr „Playball“.

Die Schwaben teilten sich am Donnerstag mit den München-Haar Disciples die Punkte. Mit 11:11-Siegen rangieren die Bad Cannstatter aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs gegen die punktgleichen Münchner Vorstädter auf Platz fünf. Die Playoff-Chancen der „Roten“ sind nach wie vor vorhanden. Zwei Erfolge trennen die Stuttgarter vom Vierten Heidenheim. Für die Legionäre standen am Donnerstagabend zwei Pflichtsiege unter dem Strich. Doch wie schon in den Hinspielen brachte der Tabellenletzte aus dem Saarland die Schwabelweiser gehörig ins Schwitzen. Nach dem 26:1-Kantersieg im ersten Aufeinandertreffen benötigten die Hausherren am Ende einen Grand Slam Homerun von Nino Sacasa, um den 12:8-Erfolg einzufahren. „Es hat sich komplett unterschiedlich angefühlt. Wir hatten gegen den zweiten Pitcher ziemlich viele Probleme, richtig rein zu finden, aber konnten am Ende das Spiel doch noch umdrehen und für uns entscheiden“, resümierte der Matchwinner nach der Partie bei „LegionäreTV“.

Gegen die Stuttgarter erwartet die Oberpfälzer am Wochenende wenngleich mehr Gegenwehr. Die Reds stehen unter Zugzwang, wollen sie das Viertelfinale noch erreichen. Bei sechs ausstehenden Partien fehlen dem Team von Trainer Greg Lemon drei respektive vier Siege zum Dritten Mannheim beziehungsweise auf den Vierten Heidenheim. Von den restlichen Partien müssen die Schwaben also mindestens vier gewinnen, um einen der beiden Rivalen abzufangen.

Den Regensburgern reicht als Zweiter um Umkehrschluss ein Sieg, um den Kontrahenten aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt sicher hinter sich zu lassen. Um auch die theoretische Chance zu eliminieren, dass die Haar Disciples den Oberpfälzern noch einen Playoff-Rang streitig machen können, ist ein Doppelerfolg von Nöten; vorausgesetzt die Münchner machen ihre Hausaufgaben in Ulm. Angesichts des aktuellen Laufs geht der Blick der Regensburger aber wohl ohnehin eher nach oben. Spitzenreiter Mainz liegt nur einen Sieg vor den Buchbinder Legionären.

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