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Zweiter Legionäre-Test vor Saisonstart

Bayern-Rivale Haar ist zu Gast in Regensburg. Es gibt auch Details zum Saisonstart.
Von Matthias Ondracek

„Wir können stolz auf die Unterstützung sein, die wir vom ganzen Verein erhalten haben“, sagt Legionäre-Trainer Tomas Bison nach den Tests gegen Heidenheim
„Wir können stolz auf die Unterstützung sein, die wir vom ganzen Verein erhalten haben“, sagt Legionäre-Trainer Tomas Bison nach den Tests gegen Heidenheim Foto: Brüssel

Regensburg.Für die Buchbinder Legionäre steht das dritte Testspiel in der Vorbereitung auf die verkürzte Saison nach der Corona-Pandemie an. Nach den beiden Partien gegen Heidenheim (2:6, 12:5) gastiert heute (20 Uhr) mit den München-Haar Disciples der nächste Bundesliga-Rivale in Schwabelweis. Zuschauer sind erneut nicht zugelassen. Wie schon in der Vorwoche sind Reservierungen im Restaurant Beach House und im Biergartenbereich während der Begegnung möglich. LegionäreTV überträgt das Match erneut live im Internet.

Legionäre-Trainer Tomas Bison ist froh, endlich wieder Spiele absolvieren zu können. „Nach so langer Zeit zurück auf dem Feld zu sein, hat sich toll angefühlt“, sagt der Italiener. Wenngleich der 45-Jährige nicht vollends zufrieden war mit der Darbietung seines Teams. „Vom ersten Spiel war ich ein wenig enttäuscht. Natürlich war es das erste richtige Spiel seit Juli 2019, dennoch hätte ich mir mehr erhofft. Auf der anderen Seite hat mir die Reaktion in Spiel zwei sehr gut gefallen. Wie ich meinen Spielern immer sage, wir müssen aus unseren Fehlern lernen“, führt Bison aus.

Trotzdem ist der starke Mann der Regensburger Baseballer bereit für den Saisonstart. „Ich hoffe, dass wir so bald wie möglich beginnen können. Alle Spieler trainieren, um sich mit anderen zu messen. Ohne einen bevorstehenden Wettbewerb verliert das Training seinen Zweck“, erklärt Bison.

Nach aktuellem Stand ist der Beginn der Spielzeit in der 1. Bundesliga für den 8. und 9. August geplant. Dies ließ Philipp Würfel, Leiter Spielbetrieb des Deutschen Baseball- und Softball-Verbands im Gespräch mit der Mittelbayerischen Zeitung verlauten. „Bisher haben alle 16 Teams gemeldet“, verrät Würfel. „Für den Modus gibt es zwei Optionen. Entweder wie gewohnt aufgeteilt in Nord und Süd mit einer Hinrunde mit jeweils zwei Spielen gegen die anderen Mannschaften der Staffel“, fährt Würfel fort. Die Playoffs würden bei dieser Variante Halbfinale und Finale umfassen. „Die andere Möglichkeit wären vier Divisionen. Dann würde jeder je dreimal gegen die Teams aus der gleichen Gruppe spielen. Die Playoffs würden dann mit dem Achtelfinale beginnen“, führt er weiter aus.

Die Entscheidung über den tatsächlichen Modus obliegt den Mannschaften. Auch ein Rückzug steht den Klubs offen. Auf- und Abstieg wurden schon länger ausgesetzt. Zuschauer könnten nach momentaner Lage nur in einigen Bundesländern zugelassen werden. Bayern zählt aktuell nicht dazu. Einen ersten offiziellen Spielplan soll es in der nächsten Woche geben.

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