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Ben Penzkofer trainiert Deggendorfer U19

Der ehemalige Trainer der Rotblauen wird ein Grün-Weißer. Er soll mit dem Nachwuchs in der Landesliga vorne mitmischen.

Ben Penzkofer hat bei der SpVgg GW Deggendorf eine neue Aufgabe gefunden.
Ben Penzkofer hat bei der SpVgg GW Deggendorf eine neue Aufgabe gefunden. Foto: Simon Tschannerl

Bad Kötzting.Die SpVgg GW Deggendorf lässt mit einer namhaften Trainerverpflichtung für den Nachwuchsbereich aufhorchen: Benjamin Penzkofer, der zuletzt den Landesligisten 1. FC Bad Kötzting coachte, wird neuer Übungsleiter der U19-Mannschaft.

Bei diesem Team mussten sich die Verantwortlichen kurzfristig auf die Trainersuche begeben, da der bisherige Chefanweiser Alexander Sipos (38) seinen Posten aus familiären Gründen abgeben musste. Mit Benjamin Penzkofer konnte jedoch schnell ein Nachfolger gefunden werden. Der 29-jährige Rattenberger kickte von 2004 bis 2006 bereits im Nachwuchsbereich der Donaustädter, ehe er zum TSV 1860 München wechselte und dort sechs Jahre seiner Laufbahn verbrachte. Nach seinem verletzungsbedingten Karriereende sammelte der B-Lizenzinhaber erste Erfahrungen im Trainer-Geschäft und leitete die U15 der JFG Kinsachkickers an. Im Sommer 2016 rückte der Ex-Profi als Co-Trainer beim TSV Bogen an die Seite von Sepp Beller. Nach dessen Rücktritt coachte Penzkofer gemeinsam mit Markus Rainer die Bayernliga-Truppe der Rautenstädter, die am Saisonende unglücklich in der Relegation in die Landesliga abstieg.

Im Dezember 2017 verpflichtete der 1. FC Bad Kötzting Penzkofer als Trainer für die Landesliga-Mannschaft. Im September 2019 wurde er dann freigestellt. „Die Vita von Ben ist hervorragend. Er hat als Spieler einige Jahre auf höchstem Niveau gespielt und als sehr junger Trainer bereits in der Landes- und Bayernliga gearbeitet. Dass wir ihn für uns gewinnen konnten, ist eine tolle Geschichte“, freut sich Deggendorfs Funktionär Andreas Schäfer. Benjamin Penzkofer hatte eigentlich nicht vor, bereits in diesem Sommer auf die Fußballbühne zurückzukehren: „Mein ursprünglicher Plan war es, vor 2021 nichts zu machen. Am Ende ging aber dann alles sehr schnell. Ich hatte mit Andi Schäfer und Tom Seidl ein sehr gutes Gespräch und kenne zudem ein paar Spieler meiner neuen Mannschaft. In diesem Jahrgang steckt viel Qualität und es reizt mich, mit jungen Talenten zu arbeiten. Deshalb musste ich nicht lange überlegen und freue mich auf die neue Aufgabe.“ Die U19 hat sich für die kommende Spielzeit einiges vorgenommen. „Wir wollen in der Landesliga schon vorne mitmischen“, sagt Schäfer. (csv)

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