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Bronze für Kögel in Barcelona

Die Minstacher mischen bei den World Roller Games kräftig oben mit. Die FCC-Fahrerin sichert sich im Riesenslalom Rang drei.
Holder Hierl

Da glänzten Medaillen und Augen bei der Siegerehrung zum Inline-alpin-Riesenslalom bei den World Roller Games. Rechts steht Lara Kögel vom FC Chammünster, daneben Manuela Schmohl und Ann-Krystina Wanzke. Foto: chi
Da glänzten Medaillen und Augen bei der Siegerehrung zum Inline-alpin-Riesenslalom bei den World Roller Games. Rechts steht Lara Kögel vom FC Chammünster, daneben Manuela Schmohl und Ann-Krystina Wanzke. Foto: chi

Barcelona.Die ersten Rennen im Inline-alpin-Sport bei den World Roller Games 2019 im spanischen Barcelona sind absolviert, und die Starter des FC Chammünster konnten dabei durchaus gefallen.

Lara Kögel holte sogar die erste Medaille für das FCC-Team aus der Oberpfalz: Sie gewann Bronze im Riesenslalom-Wettbewerb. Beim ersten Wettkampf in dieser Sportart tags zuvor, der Kombination aus Riesentorlauf und Slalom, fuhren die Minstacher Starter am Stockerl vorbei – allerdings sehr knapp.

„Top Bedingungen hier – hervorragend organisiert – sehr gute Strecke neben dem Olympiastadion am Montjuïc“, so skizziert Sigi Zistler, Abteilungsleiter Ski und Inline im FC Chammünster und Grandseigneur des Inline-alpin-Sports – nicht nur im FCC – die äußeren Bedingungen bei den World Roller Games im riesigen Sportpark auf einem der beiden Hausberge Barcelonas, gleich neben dem Olympiastadion.

Trotz dieser optimalen Voraussetzungen zeigten die bisherigen Rennen, dass die Athleten und die Athletinnen die Strecke, zumindest zu Beginn, wohl oft unterschätzt haben. Denn wenn fast die Hälfte der Starter das Rennen nicht regulär beenden kann, ist der Kurs entweder zu vertrackt gesteckt oder die Linie verleitet die Starter zu einem zu übermütigen, bzw. sorglosen Fahrstil.

Generell kann man nach den ersten Rennen sagen, dass die Dominanz der deutschen Starter weiterhin sehr groß ist, besonders bei den Damen, wo sie mindestens die ersten sechs Plätze belegten.

Bei den Herren schob sich nur Miks Zwejnieks aus Litauen im Riesenslalom an die Spitze vor die deutsche Gruppe. In der Kombination hingegen waren die deutschen Starter nicht zu schlagen.

Und vorne immer mit dabei sind die Fahrerinnen und Fahrer des FC Chammünster. Bei der Kombination der Damen lag Claudia Wittmann nach dem Slalom noch auf Goldkurs, im Riesentorlauf büßte sie aber zu viel Zeit ein, und wurde letztlich immer noch sehr gute Fünfte.

Einen Platz vor ihr landete Lara Kögel mit zwei ausgeglichenen Läufen, Magdalena Gruber schied aus. Maximilian Schödlbauer kam in der starken Herrenkonkurrenz nach seiner Sommergrippe auf einen ausgezeichneten neunten Rang.

Im Riesentorlauf tags darauf zeigte Lara Kögel ihre Klasse und wurde hinter den Baden-Württembergerinnen Manuela Schmohl und Ann-Krystina Wanzke Dritte. Und auch Claudia Wittmann schlug sich in ihrer schwächeren Disziplin hervorragend und kam auf Platz sechs. Magdalena Gruber fuhr nach ihrem Ausscheiden in der Kombination vorsichtiger, erreichte dennoch noch Platz zwölf. Maximilian Schödlbauer hatte einen Torfehler und wurde disqualifiziert. (chi)

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