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Frauen-Bayernliga

Außenseiter am heimischen Nordhang

Der SV Thenried bekommt es mit dem starken Neuling TuS Bad Aibling zu tun. SV-Coach Brandl warnt vor Torjägerin Theresa Eder.

Die Thenriederinnen, hier Alex Rank (r.)  haben mit dem TuS Bad Aibling eine große Hürde vor sich. Foto: ctm
Die Thenriederinnen, hier Alex Rank (r.) haben mit dem TuS Bad Aibling eine große Hürde vor sich. Foto: ctm

Rimbach.Der Aufsteiger TuS Bad Aibling kreuzt an diesem Samstag auf dem Thenrieder Nordhang auf (Anstoß 17 Uhr). Der Neuling hat überragende Spielerinnen in seinen Reihen und steht mit 29 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Für die Thenrieder Bayernliga-Routiniers läuft es in dieser Runde nicht richtig rund. Alles andere als beruhigend ist immer noch der Abstand zu den Abstiegsplätzen, zu dicht gedrängt ist es im hinteren Mittelfeld. Ein paar Pünktchen müssen die Thenriederinnen schon noch holen, bis Trainer Martin Brandl wieder ruhig schlafen kann. Gegen den TuS Bad Aibling wird es sicher kein Spaziergang für Rank und Kolleginnen.

SV-Trainer Martin Brandl und seine Elf wissen um die Torgefährlichkeit des Aufsteigers, wollen trotzdem etwas Zählbares holen, um einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen.

Die Mannschaft aus dem oberbayerischen Landkreis Rosenheim überzeugte bisher vor allem mit dem Kampfgeist und der Spielfreude ihrer Torjägerin vom Dienst, Theresa Eder, sowie der Mannschaftsführerin Johanna Hofmann und der Italienerin Raffaela Tieni. „Besonders in der Offensive ist der TuS gut aufgestellt“, weiß Brandl. Theresa Eder ist momentan die treffsicherste Stürmerin der Liga mit 15 Toren. Einige Bad Aiblinger Spielerinnen, wie etwa Keeperin Marina Höller oder Abwehrfrau Antonija Kotarac haben Zweitliga-Erfahrung beim FC Bayern München II gesammelt. Begleitet werden die TuS-Frauen sicherlich wieder von ihrem aktiven Fanclub. „Der TuS steht nicht umsonst auf dem dritten Tabellenplatz“, lässt Brandl keinen Zweifel über die Klasse der Bad Aiblingerinnen aufkommen. In der Hinrunde hat sich der SV Thenried sich ein 0:0 erkämpft. „Dieses Mal sind wir klarer Außenseiter“, weiß Brandl, dass es schwierig wird, einen Punkt zu holen. In der Aufstellung gibt es keine Änderungen im Vergleich zur Partie in Würzburg. Nach dem Spiel ist Bockbierfest. Als Zuschaueraktion gibt es Gutscheine für eine Brotzeit. (kli)

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