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Zweite Liga

Chancenlos gegen den Tabellenführer

Oberpfalz-Derby in Roding endet 592,0:483,4 für den KSV Regensburg.

Rene Koralewski mit Standstoß-Technik war mit 96 Punkten bester Rodinger Heber. Foto: rhe
Rene Koralewski mit Standstoß-Technik war mit 96 Punkten bester Rodinger Heber. Foto: rhe

Roding.Gegen den ungeschlagen Tabellenführer der Zweiten Bundesliga Nordost, den KSV Regensburg, hatte die zweite Staffel der Rodinger Gewichtheber im Oberpfalzderby am Samstag keine Chance. 592,0:483,4 stand es am Ende für die Regensburger.

Klar, im Vorfeld rechnete man sich im Rodinger Lager vielleicht einen Überraschungseffekt aus. Doch auf der Waage war klar, die Domstädter waren mit stärkster Aufstellung angereist und wollten zeigen, wer Chef in der Zweiten Heberbundesliga Nordost ist. Neben dem starken Österreicher Patrik Dürnberger hat sich Josef Graf, Abteilungsleiter beim KSV Bavaria Regensburg, mit dem Tschechen Petr Stransky einen weiteren starken Ausländer geholt und die Quote somit voll ausgeschöpft. Dazu stand das Eigengewächs, der ehemalige Nationalkaderheber Yasin Yüksel, im Team, der am Samstag mit 120 Relativpunkten seine beiden ausländischen Teamkollegen, die 104 beziehungsweise 111 Punkte schafften, in Schach halten konnte.

Stark präsentierten sich auch die drei Frauen im Regensburger Team,. Lena Nützel schaffte 74 Punkte, Claudia Pobig holte 90 Punkte und Jacqueline Schroll 93 Punkte. Die Regensburger steigerten ihre Teambestmarke in Roding von 556,8 Punkte auf 592 Punkte und werden vielleicht in der Ersten Bundesliga dann auf den TB03 Roding I treffen.

Zweite Bundesliga

  • Einzelergebnisse:

    Einzelergebnisse der Rodinger Heber gegen KSV Regensburg (483,4 : 592,0 Punkte): Marie-Kristin Biener, 52,0 kg Körpergewicht/17,0 kg Abzug/47 kg Reißen + 58 kg Stoßen = 71 Punkte; Marina Bauer, 52 kg/17,0 kg/nur Reißen 46 kg = 29,0 Punkte

  • Leon Koralewski, 66,8 kg/62,0 kg/nur Stoßen 114 kg = 52,0 Punkte; Steffen Pilz, 72,7 kg/70,5 kg/92 kg + 120 kg = 71,0 Punkte; Rene Koralewski, 74,8 kg/72,5 kg/109 kg + 132 kg = 96,0 Punkte; Andreas Hecht, 91,8 kg/91,8 kg/118 kg + 150 kg = 84,4 Punkte; Peter Kulzer, 102,5 kg/100,5 kg/125 kg + 156 kg = 80,0 Punkte

  • Ergebnisse der Zweiten Bundesliga:

    SV Gräfenroda – KG Görlitz-Zittau 467,0:385,6 Punkte, SV Empor Berlin – AC Suhl 497,0:434,2 Punkte, TB 03 Roding – KSV Regensburg 483,4:592,0 Punkte

  • Tabelle nach dem 8. Wettkampftag:

    1. KSV Regensburg 24:0 Punkte, 592,0 kg Bestleistung; 2. SV 90 Gräfenroda 18:6 Punkte, 512,3 kg; 3. TB 03 Roding II 11:13 Punkte, 494,6 kg; 4. SV Empor Berlin 9:15 Punkte, 497,0 kg; 5. KG Görlitz-Zittau 7:17 Punkte, 468,6 kg; 6. AC Suhl 3:21, 434,2 kg (rhe)

Auf Rodinger Seite überzeugte die 16-jährige Marie-Kristin Biener mit 71 Punkten. Marina Bauer machte es wieder spannend, als sie erst im dritten Anlauf 46 Kilogramm beim Reißen schaffte. Dafür stellte ihr Partner beim Stoßen, Leon Koralewski , mit 114 Kilogramm eine neue Bestmarke auf. Altmeister Steffen Pilz, wie ihn Hallensprecher Max Schuierer titulierte, lieferte 71 Punkte. Bester Heber im Rodinger Team war Rene Koralewski, der erst beim letzten Versuch an 136 Kilogramm an der 100-Punkte-Grenze vorbei schrammte und 96 Zähler beitrug.

Andreas Hecht stemmte erstmals in dieser Saison 150 Kilogramm. Foto: rhe
Andreas Hecht stemmte erstmals in dieser Saison 150 Kilogramm. Foto: rhe

Andreas Hecht schockte die Zuschauer, als er den ersten Versuch bei 113 Kilogramm gleich in den Sand setzte, dann aber erfolgreich ausbesserte. Beim Stoßen stemmte Hecht erstmals in dieser Saison 150 Kilogramm. Technisch perfekt war Peter Kulzer, der mit angezogener Handbremse sechs tolle Versuche lieferte und auf genau 80 Zähler kam. Er hatte nach langer Verletzungspause den ersten Aufbauwettkampf bestritten. (rhe)

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