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Fussball

Derby-Flut zum Wiederstart an der Basis

Nach der überlangen Winterpause warten im ganzen Landkreis Cham besondere Herausforderungen im nachbarlichen Wettstreit.

Wie war das noch mit den eigenen Gesetzen?
Wie war das noch mit den eigenen Gesetzen?

Cham.Nun haben sich die offiziell unbezahlten Kicker an der örtlichen Basis wirklich lange ausruhen können. Für viele war es schon zu lange, der Klimawandel bringt eben solche Zwangspausen mit sich. Womit die Wadln allerorten stramm genug und nicht übersäuernd sein müssten, denn zum richtigen Wiederstart draußen um Punkte, Kälte und Matsch zum Trotz, kommt es gleich zur Derby-Springflut.

Die Kenner wissen, dass auf Bezirksebene der Lokalkampf an den Ufern des Chamb zwischen der DJK Arnschwang und dem FC Ränkam von nichts in den Schatten gestellt wird. Nicht einmal, wenn sich Thalmassings „Roosters“ und Neutraublings Hitzköpfe duellieren. Am Ende haben sich alle wieder lieb, arbeiten ja bei der Jugend und bei den Festen Hand in Hand. Bei zwei Kilometern Luftlinie.

Das ist noch gar nichts, grinsen die Protagonisten in den Regentalauen. Wenn Untertraubenbach und Michelsdorf sich treffen, fliegen die Fetzen. Höchstens 90 Minuten aber, denn beide sind auch erfolgsorientierte Partner in der Jugendarbeit im demografischen Wandel. Was würden da Falkensteiner und Michelsneukirchener sagen. Zuerst gemeinsam mit den Burschen der B-Jugend gegen die übermächtigen BOL-Jahn-Bubis wider die Zweistelligkeit, am Tag darauf Kreisklassen-Duell ohne Freundschaften (auf der Tribüne).

Sowas können sie im Norden schon längst: Ex-Marktführer FC Rötz trifft am Irlweiher die aufstrebenden Nachbarn aus Schönthal und Premeischl. Und zumindest von außen werden keine Freundlichkeiten in den Kommentaren zu den kernigen Zweikämpfen zu hören sein. Hoffentlich schickt die Gruppe gute Schiedsrichter.

Was hätte Ex-Prügelknabe FC Lederdorn gegeben vor drei, vier Jahren, wieder einmal den FC Raindorf um Zählbares zu treffen. Diesmal scheint das Vergnügen nicht so groß, denn blamieren wollen sich die Chambtaler sicher nicht, eher sich erfolgsmäßig an ihren prominenten Keglern orientieren. Die Variante „Bayern gegen Sechzig“ lebt im Osten: Immer wieder gerne gesehen, wenn sich Rimbach und Thenried beharken. Diesmal um drei A-Klassen-Zähler an der Hohenbogenstraße, Revanche fürs späte Vorrunden-0:2 haben sich die jungen Wilden geschworen ... (gu)

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