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Leichtathletik

Ein Riesensatz auf den Bronze-Rang

Michael Lieb vom TV Bad Kötzting verbessert bei bayerischer Meisterschaft seine Bestleistung im Weitsprung um 25 Zentimeter.

Mit einer Weite von 6,07 Metern sprang Michael Liebl bei den bayerischen Schülermeisterschaften auf Platz drei. Foto: ktv
Mit einer Weite von 6,07 Metern sprang Michael Liebl bei den bayerischen Schülermeisterschaften auf Platz drei. Foto: ktv

Bad Kötzting.In einem spannenden und gleichzeitig tollen Wettkampf holte sich Michael Liebl vom TV Bad Kötzting die Bronzemedaille bei den bayerischen Meisterschaften der Schülerinnen und Schüler im unterfränkischen Kitzingen. Der talentierte und vor allem trainingsfleißige Schüler lieferte an diesem Tag eine ganz starke Vorstellung unter den 13 qualifizierten Weitspringern aus Bayern ab.

Liebl reiste mit einer bisherigen Bestweite von 5, 82 Metern an. Gleich im ersten Versuch überbot er diese um einen Zentimeter. Beim zweiten Anlauf übertrat er um ein paar Zentimeter. Aber der dritte Versuch war wieder von höchster Qualität. Mit einem sauberen Absprung vom Brett landete er erst bei 5, 99 Metern. Diese Weite bedeutete auch die Teilnahme am Endkampf der besten acht Weitspringer.

Hier wollte Michael unbedingt zum ersten Male die Sechs-Meter-Marke knacken. Im vierten Versuch gelang ihm dies mit 5.87 Metern noch nicht. Aber in Durchgang fünf machte er einen gewaltigen Sprung auf die neue Bestweite von 6,07 Metern. Er ist damit der zweite Schüler in den Reihen des TV Bad Kötzting, der bisher über die sechs Meter gesprungen ist. Im letzten und sechsten Durchgang landete er dann nochmals bei 5, 90 Metern. Damit sprang der Bad Kötztinger bei seinen fünf gültigen Versuchen immer über seine alte Bestweite von 5,82 Meter. Am Ende wurde Liebl für diese starke Leistung an diesem Tage mit der Bronzemedaille belohnt. Das ist die dritte Medaille in der laufenden Saison für ihn, denn bei den Mehrkampfmeisterschaften in der Halle und im Freien stand er ebenfalls auf dem Podest.

Bei seinem zweiten Start über die 80 Meter Hürden lief Michael Liebl im Vorlauf 11.68 Sekunden. Diese Zeit reichte dann auch für den Einzug ins Finale der schnellsten acht Hürdensprinter Bayerns. Hier konnte er sich nochmals verbessern. Mit 11.59 Sekunden erzielte er eine neue persönliche Bestleistung und belegte den ausgezeichneten sechsten Rang.

Beim Hochsprung lief es nicht so gut für ihn. Schon beim Einspringen fehlte ihm die Körperspannung. So hatte er schon bei seiner Anfangshöhe von 1, 61 Metern den ersten Fehlversuch. Die nächste Höhe von 1.66 Meter überquerte er dann im dritten Anlauf. Bei 1, 71 Metern musste er trotz dreier guter Versuche die Segel streichen. Am Ende war dies aufgrund der Anzahl der Fehlversuche Rang sieben, höhengleich mit dem Vierten.

Michael Liebl wurde Dritter im Weitsprung, Christina Vogl lief im B-Finale über  80 Meter Hürden die fünftschnellste Zeit aller 16 Endlaufteilnehmerinnen. Foto: ktv
Michael Liebl wurde Dritter im Weitsprung, Christina Vogl lief im B-Finale über 80 Meter Hürden die fünftschnellste Zeit aller 16 Endlaufteilnehmerinnen. Foto: ktv

Christina Vogl startete zum ersten Mal in den Einzelwettbewerben bei bayerischen Meisterschaften im 80-Meter-Hürdenlauf und über die 100 Meter. Über die Hürden verfehlte sie als Neunte knapp den Einzug ins A-Finale. Im B-Finale lief sie mit 12.57 Sekunden und Einstellung ihrer Bestleistung die fünftschnellste Zeit aller 16 Endlaufteilnehmerinnen. Im 100-Meter-Lauf, kam nach dem Vorlauf das Aus für sie. Zwei Hundertstelsekunden fehlten für den Einzug in die Zwischenläufe. (ktv)

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