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Sport aus Cham
Dienstag, 18. September 2018 25° 1

Handball

Gewinnen, am besten dann gleich doppelt

Landesligist ASV Cham bekämpft Derby-Trauma im Heimspiel gegen den HSV Hochfranken und schmiedet schon Zukunftspläne.

Technisch anspruchsvoll muss es gar nicht einmal werden, Hauptsache das Runde geht ins Eckige.Foto: Tschannerl
Technisch anspruchsvoll muss es gar nicht einmal werden, Hauptsache das Runde geht ins Eckige.Foto: Tschannerl

Cham.Da konnten die Derby-Gäste aus dem Bayerwald natürlich nicht mitlachen, als SG-Coach Kai-Uwe Pekrul, der Ex-Rodinger, hernach in die Fernsehkamera dozierte, jenes eine Tor Vorsprung am Ende habe sich der Landesliga-Spitzenreiter mit der Zeit verdient gehabt. Mit weiterhin fünf Punkten vor den „Hätzfelder Bullen“, gibt es demnach in der neuen Saison zwei Oberpfalzderbys weniger, sofern der ESV 27 nicht aufsteigt.

Das einzig gute am Chamer 25:26 an der Alfons-Auer-Straße: Im Endspurt um Platz vier hatte auch der MTV Ingolstadt verloren. Womit die Rollen verteilt sind wie so oft vorm Chamer Heimspiel am Samstag, 19.30 Uhr, gegen den Drittletzten HSV Hochfranken: „Wir müssen gewinnen, wenn wir so spielen wie in Regensburg, dann wird das klappen“, war ASV-Übungsleiter Filip Turecek vollauf zufrieden mit der Vorstellung beim „Sportclub“- Eine Nuance (vier Sekunden) hatten gefehlt, dann wäre Cham der moralische Sieger gewesen, ohne gewonnen zu haben. „Das Ergebnis war egal, Hauptsache die Leistung war sehr gut“, lobte der Pilsener sein Kollektiv. Ein Sieg gegen das Zweckbündnis Selb/Rehau wäre auch für Turecek eine feine Sache: Sein Ex-Verein, ehe am Karsamstag im Wiederholungsspiel wegen des undichten Daches damals der zweite Sieg folgen soll.

Derweil relativiert Turecek den nach Vollkommenheit strebenden ASV-Jugendstil mit der Aussicht, den aushelfenden Ex-OHC-Oldie Fabian Graßl zu fragen, ob er auch in der nächsten Saison zur Verfügung stehen würde. Nicht nur, um den Altersschnitt zu heben, sondern wegen seines Könnens, wie Turecek bekräftigt. Wenngleich der ehemalige Regionalliga-Spieler an der Regenreibm als Fixpunkt gilt beim Neustart einer Männer-Mannschaft der Rodinger „Turner“ zur nächsten Saison nach der Abmeldung 2017. Jedenfalls soll der jüngste Spross der Rodinger Handball-Graßl-Dynastie bis Saisonende im ASV-Trikot weitermachen, sagt Turecek, weil Lucas Pelikan bekanntlich schon Feierabend hat. (gu)

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