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Entscheidung

Hohe Relegationshürde für Chambtal

Gegner in Roding ist am Samstag der SV Sulzbach/Donau. Mit Andreas Lohmer fehlt ausgerechnet der wichtigste Akteur verletzt.

Die Meingast-Elf will am heutigen Samstag über das Kollektiv versuchen, die erste Relegationsrunde zu überstehen. Foto: ctm
Die Meingast-Elf will am heutigen Samstag über das Kollektiv versuchen, die erste Relegationsrunde zu überstehen. Foto: ctm

Chambtal.Nach einem nervenaufreibenden Herzschlagfinale sicherte sich die SG Chambtal am letzten Spieltag mit einem 2:1-Erfolg beim FC Untertraubenbach die Teilnahme zur Aufstiegsrelegation zur Bezirksliga.

Am Samstag um 17 Uhr trifft man am Rodinger Esper auf den Zweiten der Kreisliga Regensburg, den SV Sulzbach/Donau. Der Relegationsgegner ist für die Meingast-Elf ein vollkommen unbeschriebenes Blatt. Die Mannschaft von Ex-Profi und Spielertrainer Nico Beigang sicherte sich den 2. Platz schon vorzeitig mit 58 Punkten und einem Torverhältnis von 73:19. Vor allem das Torverhältnis lässt aufhorchen, trifft man doch auf einen Gegner, der eine äußerst starke Offensive besitzt, jedoch auch in der Defensive kaum etwas anbrennen lässt. Spielertrainer Nico Beigang und Danny Mak erzielten allein mit 35 Treffern fast die Hälfte der Sulzbacher Tore.

Der Verein plant bereits seit Jahren den Aufstieg – in den vergangenen Saisons hat man dieses Ziel permanent verfolgt. In der Saison 2015/16 scheiterte der SV im Entscheidungsspiel um den 2. Platz am FC Jura mit 2:3. In der letzten Saison spielte man auch hervorragend mit und belegte mit 53 Punkten und einem Torverhältnis von 63:28 einen hervorragenden dritten Tabellenplatz.

Die SG Chambtal trifft demnach auf einen Gegner, der vor Selbstvertrauen nur so strotzt und im dritten Anlauf endlich den Sprung in die Bezirksliga schaffen will.

Die SG hingegen geht mit gemischten Gefühlen in die anstehende Relegation. Nach der Freude über die Vizemeisterschaft kehrte schnell Ernüchterung ein. Mit Andreas Lohmer verletzte sich ausgerechnet der wichtigste Akteur und sein Einsatz gilt als fraglich. Hinzu kommt, dass mit Gerhard Schedlbauer eine weitere Offensivkraft ausfällt. Es wird kein leichtes Unterfangen für Günther und Co., doch man sollte die Aufgabe selbstbewusst angehen und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung versuchen, die erste Runde des Relegationsmarathons zu überstehen.

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