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Sport aus Cham
Mittwoch, 21. Februar 2018 3

Kegeln

Klarer Derby-Sieg für Raindorf in Amberg

Bundesliga-Neuling orientiert sich mit 6:2 bei Mitaufsteiger FEB Amberg nach oben in der Tabelle. Sogar Platz vier noch drin.

Radek Hejhal machte den Weg frei. Foto: Tschannerl

Raindorf.Den zweiten Auswärtssieg ihrer noch jungen Erstliga-Geschichte feierten die Chambtaler mit dem nicht gänzlich unerwarteten 6:2 (3599:3556) im Bezirksderby bei Mitaufsteiger FEB Amberg. Gegen Ambergs Startduo Michael Wehner und Mattias Hüttner setzten die Chambtaler mit Radek Hejhal und Milan Svoboda ihre Topleute dagegen setzten. Hejhal verlor zwar den ersten Satz gegen Wehner mit 156:160, konterte aber mit 169:159 und 164:145 bei 24 Hölzern vor. Den letzten Satz verlor der Tscheche zwar mit 133:144, doch das war knapp genug für den Punkt (622:609). Sein Landsmann Svoboda nahm Hüttner mit 166:146, 148:144, 140:136 und 169:152 alle vier Sätze ab (623:578), der Favorit führte in der Vilstalmetropole mit 2:0 und 1245:1187. Michael Kotal verlor gegen Andreas Schwaiger den ersten Satz knapp mit 149:150, glich zwar aus aus mit 151:141, verlor aber mit 123:150 und 133:150 (1:3, 556:591). Alexander Raab hatte gegen Florian Möhrlein ebenfalls kaum Probleme (154:127, 152:145, 154:145), verlor den letzten Durchgang mit 146:158 zum 3:1 (606:575). Mit der 3:1-Führung (2407:2353) hatte der Raindorfer Sieg bei 54 Hölzern vor längst Formen angenommen. Christian Schreiner hatte in Bernd Klein einen zu starken Gegner, verlor ungewohnt mit 145:154, 138:171, 147:149 und 158:166 alle Sätze gegen den Tagesbesten beim 0:4 (588:640). Somit war Philipp Grötsch gegen Wolfgang Häckl gefordert. Mit 162:154 und 153:133 gewann er die ersten beiden Sätze, lag um 28 Kegel in Führung. Häckl hielt aber dagegen, Grötsch verlor den dritten Satz mit 131:143. Im letzten Satz gab Grötsch aber nochmals Gas zum 158:133, steuerte mit 3:1 und 604:563 den Punkt bei.

Mit 11:9-Punkten haben die Chambtaler ihren höchst respektablen fünften Tabellenplatz in der höchsten Liga gefestigt. Bei sogar einem Minuspunkt weniger als Spitzenteam KC Schwabsberg, das um einmal mehr gewonnen und verloren hat als der Aufsteiger. So scheint sogar noch Platz vier drin für den Erstliga-Neuling. Gegen Tabellennachbar TSV Breitengüßbach sind Schreiner & Co. nun sogar Favorit bei der Revanche für die Vorrundenpleite. Moderne Zeiten ...

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