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Profizirkus

Lieber den Spatz in der Hand ...

Tobias Zellner und Christoph Janker torlos zufrieden nach dem Augsburger Ostermarsch in Leverkusen. Das war nicht immer so.

Diesmal brauchte Kevin Volland keine Augsburger zu trösten. Foto: Eibner
Diesmal brauchte Kevin Volland keine Augsburger zu trösten. Foto: Eibner

Cham.Nun hat auch ein Tobias Zellner schon ordentlich etwas erlebt in diesem Stahlbad Bundesliga, speziell im Lehrjahr am Pütt. Doch in welcher Wahninnsgeschwindigkeit dreht sich des Deutschen liebstes Karussell namens Bundesliga – Tobias Zellner klatscht milde mit in die Augsburger Kurve, die den torlosen Auftritt ihrer schwäbischen Helden feiert. In Leverkusen, immerhin, schafft nicht jeder um diese Zeit. Ein paar Steinwürfe weiter ist des „Knappen“ Seele erwärmt durchs 2:0 über Freiburg. Das hatten Weinzierl & Co. vor Jahresfrist nicht geschafft, ein Mosaiksteinchen ihres Scheiterns. „Tobi“ Zellner sehnt sich auch gar nicht zurück in Königsblau, der Spatz in der Hand ...

So ist es längst wieder erquickender, dem Landsmann Christoph Janker auf die Schulter zu klopfen, weil der treue „Django“ eine halbe Stunde lang mitgeholfen hatte, die „Null“ ins Ziel zu bringen. Zweiter Bundesliga-Einsatz heuer nach der Einwechslung für Ösi-Top-Stürmer Michael Gregoritsch. 38 Minuten erste Liga stehen zu Buche. Ohne großes Aufsehen.

Das war schon einmal anders gewesen gegen Bayer 04 Leverkusen. Als an jenem 17. Februar 2017 Karim Bellarabi das 50 000. Tor der Bundesliga-Historie geknipst hatte, eine Fußspitze vor dem gebürtigen Chamer. Der Bezahlsender mit den drei Buchstaben hatte flugs sogar eine Torte parat, die Schwaben wollten nichts sagen, weil sie das Tor ja nicht geschossen hatten. Also lieber im Schatten der Großen einen Punkt ohne Tor feiern. In dieser Hypernervosität des Geschäfts. (gu)

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