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Sport aus Cham
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Tischtennis

Neukirchen mit „Glück auf“ auf Augenhöhe

Rosenkränzler hielten beim 7:9 überraschend gut mit dem Spitzenreiter aus Wackersdorf mit. Im Schlussdoppel reicht es nicht.

Josef Altmann punktete zweimal gegen Wackersdorf. Foto: fmt

Neukirchen b. Hl. Blut. Die Truppe um Kapitän Bim Aschenbrenner hatte gegen Glück auf Wackersdorf, souveräner Spitzenreiter der Oberpfalzliga, eine schier aussichtslose Aufgabe zu lösen. Doch die Rosenkränzler konnten völlig unerwartet bis zur Schlussphase dagegenhalten. Erst nach dem Schlussdoppel stand die knappe 7:9-Niederlage fest.

Cervenka/Aschenbrenner behielten gegen Kronenberger/Fricke mit einer leidenschaftlichen Leistung mit 3:1 die Oberhand. Roubicek/N. Träger mussten gegen Havlicek/E. Stopfer eine 0:3-Niederlage akzeptieren. Altmann/Simeth zeigten gegen Klieser/Sollik beim 3:1-Erfolg eine Top-Leistung und brachten den SVN mit 2:1 in Führung. Jan Roubicek zeigte gegen Erich Stopfer keine Gnade und ließ das Nachwuchstalent mit 3:0 abblitzen. Frantisek Cervenka hatte gegen den tschechischen Landsmann Marcel Havlicek keine Chance (0:3).

Seine zweiten Frühling erlebt derzeit „Altmeister“ Bim Aschenbrenner, der den stark eingeschätzten Jannik Fricke beim 3:1-Erfolg mit aggressivem Langnoppenspiel die Grenzen aufzeigte. Nicolas Träger unterlag Kronenberger mit 1:3. Josef Altmann kam gegen das giftige Angriffsspiel von Sebastian Sollik nicht zum Zug (0:3). Auch Ludwig Simeth fand gegen Martin Klieser nicht ins Spiel und konnte beim 1:3 nicht genügend Akzente setzen. Dies bedeutete einen 4:5-Rückstand nach dem ersten Durchgang.

Dann gab Roubicek – der beste Spieler der Liga – gehörig Gas und wies Havlicek mit 3:1 in die Schranken. Cervenka konnte E. Stopfer nicht bremsen und verlor mit 1:3. Bim Aschenbrenner setzte sich gegen Kronenberger mit einer taktischen Meisterleistung mit viel Schnittwechseln im fünften Satz durch. N. Träger verlor gegen Fricke mit 0:3 . Eine gute Leistung bot Josef Altmann, der Klieser mit konzentriertem Abwehrspiel und gelegentlichen Angriffsbällen mit 3:0 in die Schranken wies. Simeth verlor gegen den angriffsstarken Sollik mit 0:3. Somit war ein Spielstand von 7:8.

Im Schlussdoppel erwischten Cervenka/Aschenbrenner gegen Havlicek/Stopfer einen Traumstart und gewannen den ersten Satz deutlich. Zum Schluss war es der tschechische Spitzenspieler Havlicek, der den jungen E. Stopfer gegen die Langnoppen von Aschenbrenner so gut einstellte und „bremste“, dass es im Schlussdoppel mit 1:3 (11:6, 9:11, 5:11, 10:12) für Neukirchen nicht reichte.

Die überraschend knappe 7:9-Niederlage war also trotz großer Gegenwehr perfekt. Am folgenden Tag bekamen die Rosenkränzler die Punkte geschenkt, weil die DJK Weiden aufgrund von Personalproblemen in Neukirchen keine Mannschaft auf die Beine stellen konnte. In zwei Wochen muss das Team um Aschenbrenner und Altmann nun nochmals einige Strapazen auf sich nehmen, denn eine lange Auswärtsfahrt zur DJK Neustadt steht an. (fmt)

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