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Sommerstock

Ottenzeller Damen bleiben in Bundesliga

Platz sieben nach der Rückrunde mit 29:27-Zählern vertreibt alle Abstiegsgefahr. FC Neunburg Vizemeister hinter TSV Kühbach.

Auch Ottenzells Frauen haben die Materialschlacht durchgestanden als Bundesliga-Siebter. Foto: Tschannerl
Auch Ottenzells Frauen haben die Materialschlacht durchgestanden als Bundesliga-Siebter. Foto: Tschannerl

Ottenzell.Die Damen des TSV Kühbach haben ihren in der Heimat herausgeschossenen Drei-Punkte-Vorsprung am zweiten Wettbewerbstag der Bundesliga Süd auf sieben Zähler ausgebaut. Veronika Filgertshofer, Lisa Seitz, Franziska Schwertfirm, Marianne Weigl und Regina Gilg hatten am Ende stolze 47:9-Punkte gesammelt. Vizemeister wurde der FC Neunburg mit Renate Schwindler, Sandra Schambeck, Maria Hilz, Bettina Zimmermann und Corinna Gottschall (40:16) vor dem EC Gerabach (38:18), der den dritten Platz sicherte mit dem 9:9 im letzten Spiel gegen den SV Wörth vor dem FC Penzing. Dem reichte das 19:17 gegen den ESV Mitterskirchen nicht mehr, trotz der besseren Stocknote (1,341 zu 1,321).

Den fünften und damit letzten Startplatz bei der Deutschen Meisterschaft am 14. Juli in Kühbach ergatterte Aufsteiger Mitterskirchen. Barbara Wimberger, Birgit Wagner, Renate Schreiner und Marianne Hahn hatten trotz der Abschlussniederlage gegen Penzing einen Punkt mehr als Vorjahressieger SV Mehring. „Allerdings war die Titelverteidigung heuer sowieso nie ein Thema“, betonte Mehrings Abteilungsleiter Oliver Reiss. Denn der SVM muss mindestens diesen Sommer auf seine Galionsfigur Marion Mader verzichten. Die mehrmalige Weltmeisterin und Ehefrau des ebenfalls mit zahlreichen internationalen Titeln ausstaffierten Surheimers Christian Mader erwartet im Herbst ihr drittes Kind. Daher wurde die 35-jährige von der erst 13-jährigen Alina Hocheder ersetzt, die ihre Sache gut machte.

Während sich Mitterskirchen für die „Deutsche“ qualifizierte, der FC Ottenzell sowie ESV Nürnberg-Rangierbahnhof die Eliteliga auf den Rängen sieben und neun halten konnten, geht es für die drei weiteren Aufsteiger AC Neustift, TSV Hartpenning und SV Wörth postwendend wieder zurück in die Bayernligen Nord und Süd. Ebenfalls mit der Zweitklassigkeit anfreunden muss sich der EC Außernzell, der im zweiten Abschnitt nur vier Zähler holte, mit 12:44-Punkten abgeschlagen Letzter wurde. Dem gleitenden Abstieg werden wohl auch noch TSV Steinhöring und EV Rosenheim zum Opfer fallen. Die Moarschaft wurde in der missratenen Rückrunde vom aussichtsreichen sechsten (18:10) bis auf den zehnten Platz (26:30) abgetrieben. Einen ähnlichen Aderlass erlitt der wesentlich weiter vorne erwartete Traditionsclub TSV Peiting.

Der Endstand: 1. TSV Kühbach 47:9; 2. FC Neunburg 40:16; 3. EC Gerabach 38:18; 4. FC Penzing 37:19; 5. ESV Mitterskirchen 30:26; 6. SV Mehring 29:27; 7. FC Ottenzell 29:27; 8. TSV Peiting 28:28; 9. ESV Nürnberg-Rangierbahnhof 26:30; 10. EV Rosenheim 26:30; 11. TSV Steinhöring 24:32; 12. SV Wörth 19:37; 13. TSV Hartpenning 18:38; 14. AC Neustift 17:39; 15. EC Außernzell 12:44-Punkte. (cal)

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