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Spitzenkegeln

Per Bahnrekord wieder ins Final Four

„Matze“ Weber und die Zerbster Kollegen wissen schon, was sie an Ostern machen: In Bamberg die Champions League gewinnen.

Voll fixiert ist Mathias Weber auf den Champions League-Titel auch heuer. Ein wichtiger Bestandteil einer Erfolgssaison. Wie beim FC Bayern des Fußballs. Foto: Zander
Voll fixiert ist Mathias Weber auf den Champions League-Titel auch heuer. Ein wichtiger Bestandteil einer Erfolgssaison. Wie beim FC Bayern des Fußballs. Foto: Zander

Mitterkreith.Natürlich ließen Deutschlands Champions mit der Kegel-Kugel im Leiberl von Rot-Weiß Zerbst auch im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League beim österreichischen Vertreter SK FWT Composites Neunkirchen nichts anbrennen. Nach dem klaren Sieg im Hinspiel legten die Sachsen-Anhaltiner um Traubenbachs Fortune Mathias Weber bei den „Ösis“ gleich noch einen Bahnrekord nach und ließen den Bahnherren erwartungsgemäß nur den Ehrenpunkt bei 3863:3633 Hölzern.

Schließlich ist die Champions League elementarer Bestandteil einer erfolgreichen Saison des deutschen Abo-Meisters, das verbindet „Matze“ und Kollegen also direkt mit dem FC Bayern des Fußballs und der größeren, leichteren Kugel aus Kunststoff. Auch der Erfolgsdruck ist auf ähnliche Weise hoch in Zerbst, so waren alle angehalten, für eine durchgehend konstante Leistung zu sorgen, um ins Final Four zu kommen, das heuer ausgerechnet beim Erzrivalen in Bamberg über die Bretter geht. Auch der FC Bayern würde gern ein Finale in Dortmund erreichen ...

Die Zerbster Recken wussten Bescheid und schüttelten die sehr gute Leistung aus dem Ärmel, wie „Matze“ Weber gerne bestätigte. Am Start gegen Dieter Konrath hatte der bekannteste Banker des Landkreises zwar ein paar Hänger („Ich habe den Faden für die Bahn nicht gefunden“), trotzdem hatte der Nationalspieler keine Probleme fürs 3:1 mit 612:568 Hölzern. Der serbische Mannschaftsweltmeister Milos Simijonovic dagegen war zu schwer für Uros Stoklas, der mit 1:3 (664:691) den Ehrenpunkt sausen lassen musste.

Die Kollegen besorgten aber den Rest, Ostern ist damit verplant in Bamberg. Die guten alten Bekannten aus dem ungarischen Szegedi warten dann, haben gar Bamberg rausgekegelt. Finale Four ohne Gastgeber Bamberg, das ist hart. Dafür ist Schwabsberg dabei. Gegen Podbreszova. (gu)

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