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Kegeln

Raindorfer Niederlage gegen Zerbst knapp

Raindorf unterliegt zum Bundesliga-Abschluss dem Deutschen Meister Rot-Weiß Zerbst mit 3:5. Damit ist der Heimnimbus weg.

Das Duell der Spitzenspieler lieferten sich Raindorfs Radek Hejhal Schreiner und Mathias Weber, der knapp gewann.Foto: Tschannerl
Das Duell der Spitzenspieler lieferten sich Raindorfs Radek Hejhal Schreiner und Mathias Weber, der knapp gewann.Foto: Tschannerl

Raindorf.Das erste Herrenteam hatte in der ersten Bundesliga den Deutschen Serienmeister Rot Weiß Zerbst zu Gast. Abteilungsleiter Rudolf Braun konnte vor dem Spiel besonders das Gästeteam aus Zerbst begrüßen. Unter den Ehrengästen hieß er den Bezirksvorsitzenden Gerhard Reithner, Bezirksjugendwartin Margit Reithner, den ehemaligen deutschen Bundestrainer und Sportdirektor des österreichischen Sportkegelverbandes Herrn Karl Heinz Schmidt, sowie Max Neumeier von der Fa. Kappenberger & Braun recht herzlich willkommen. Braun gratulierte den Gästen zum Gewinn des 13. Deutschen Meistertitels in Folge und betonte, dass dieser Erfolg und Leistung eines Gleichen sucht. Aber auch die Leistung der eigenen Mannschaft würdigte er, die als Neuling einen hervorragenden vierten Tabellenplatz belegen. An den Spielern der Gäste wurde ein kleines Präsent überreicht. Braun bedankte sich auch bei den zahlreichen Fans, die wieder die Kegelhalle im Chambtaler Hof bis auf den letzten Platz füllten. Nach den Worten von Braun besitzt man die besten Fans der Liga.

Die Bezirksführung gratulierte

Bezirksvorsitzender Gerhard Reithner gratulierte Zerbst ebenfalls zum 13. Titelgewinn. Er zeigte sich erfreut, dass in dem Meisterteam sich drei Kegler aus der Oberpfalz befinden. Er überreichte ebenfalls ein kleines Erinnerungsgeschenk zum Titelgewinn.

Das Chambtalerteam wollte in dieser Begegnung bereits vom Start weg versuchen mit den Gästen mitzuhalten. Mit Radek Hejhal und Christian Schreiner ging man an den Start. Hejhal spielte gegen Matze Weber und verlor den ersten Satz deutlich mit 130:158 Kegeln. Als Hejhal die nächsten beiden Sätze mit 162:142 und 153:139 gewann, war er mit 2:1 Sätzen und sechs Kegeln in Führung. Im letzten Satz lieferten sich die beide ein Kopf an Kopfrennen um den Mannschaftspunkt. So lag der Raindorfer drei Schub vor Schluss mit einem Kegel in Front. Die Entscheidung fiel im 28. Schub, wo Matze Weber eine Neun spielte und Hejhal eine offene sieben anspielte. Am Ende ging der letzte Satz mit 146:159 Kegeln erneut an Weber. Bei 2:2 Sätzen musste Hejhal mit 591:598 Kegeln den Mannschaftspunkt abgeben. Christian Schreiner spielte gegen Manuel Weiß und hatte im ersten Satz mit 152:167 Kegeln ebenfalls das Nachsehen. Schreiner zeigte jedoch eine starke Leistung und gewann die restlichen drei Sätze mit 162:154, 161:141 und 149:141 Kegeln. Bei 3:1 Sätzen und 624:604 Kegeln holte er den ersten Mannschaftspunkt für das Chambtalerteam. Somit lag man nach dem ersten Drittel der Begegnung beim Spielstand von 1:1 mit1215:1202 (+13) Kegeln im Gesamtergebnis in Front.

Im Mittelfeld spielte für Raindorf Alexander Raab und Milan Svoboda. Raab spielte gegen Jürgen Pointinger und gewann beim Start mit 153: 136 Kegeln. Die beiden nächsten Sätze gingen mit 151:157 und 148:175 klar an Pointinger, sodass Raab mit 1:2 Sätzen und minus 16 Kegel schon arg im Hintertreffen lag. Im letzten Satz kämpfte sich Raab aber nochmals zurück. Mit 172:147 hielt er seinen Gegner nieder und glich nach Sätzen auf 2:2 aus. Mit 624:615 Kegeln holte er den zweiten Mannschaftspunkt für das Chambtalerteam. Nicht den besten Tag erwischte dagegen Milan Svoboda in seinem Duell gegen Fabian Seitz. Mit 140:160, 144:164 und 154:168 Kegeln gingen die ersten drei Sätze verloren. Zwar gewann Svoboda den letzten Satz mit 156:152 Kegeln, doch bei 1:3 Sätzen und 594:644 Kegeln ging hier der Mannschaftspunkt an die Gäste aus Zerbst. Nach dem zweiten Drittel der Begegnung war man beim Spielstand von 2:2 im Gesamtergebnis mit 2433:2461 Kegeln (-28) im Rückstand.

Am Ende spielte für Raindorf Philip Schreiner, der für Michael Kotal (Lehrgang bei der tschechischen U23 Nationalmannschaft) in die Presche sprang und Philipp Grötsch. Schreiner hatte mit Timo Hofmann den überragenden Spieler der Partie als Gegner. Mit 114:180, 133:183, 113:172 und 127:176 gingen hier alle vier Sätze deutlich an Hofmann. Bei 0:4 Sätzen und 487:711 Kegeln spielte Hofmann nicht nur die Tagesbestleistung, sondern einen eigenen persönlichen Rekord. Gleichzeitig bestritt Philipp Grötsch sein Duell gegen Boris Benedikt. Mit 143:142, 163:153, 171:153 und 151:149 gewann Grötsch alle vier Sätze, so dass er mit 4:0 und 628:597 Kegeln einen weiteren Mannschaftspunkt für das Chambtalerteam holte. Am Ende der Begegnung stand es nach Mannschaftspunkten 3:3 bei 12:12 Sätzen ausgeglichen. Im Gesamtergebnis waren jedoch die hervorragenden Einzelleistungen von Zerbst ausschlaggebend, wo man mit 3548:3769 Kegeln klar den Kürzeren zog und die beiden Kegelpunkte abgeben musste. Am Ende verlor man zwar die Partie mit 3:5, aber die Zuschauer und Fans sahen eine tolle Partie mit hervorragenden Ergebnissen.

„Zweite“ hatte WiWa zu Gast

In der Bezirksoberliga hatte das zweite Herrenteam im Nachbarschaftsderby den SKK Willmering zu Gast. Zum Beginn der Partie zog Stefan Grave gegen Manuel Bartmann mit 1,5:2,5 und 493:533 Kegeln den Kürzeren und auch Johannes Braun musste mit 1:3 Sätzen den Mannschaftspunkt abgeben, obwohl er mit 556:547 Kegeln die bessere Kegelzahl aufwies. So lag man nach dem ersten Drittel der Begegnung mit 0:2 und 31 Kegeln im Rückstand. Im Mittelfeld setzte sich Elmar Diermeier gegen Thomas Vogl mit 3:1 und 542:538 Kegeln durch und auch Eberhard Simeth behielt gegen Matthias Sperl mit der Tagesbestleistung von 4:0 und 596:546 Kegeln die Oberhand. Mit 2:2 konnte man somit nach Mannschaftspunkten ausgleichen und im Gesamtergebnis lag man mit 23 Kegeln in Front. Am Ende musste sich Stefan Reiner gegen Christian Kerscher mit 2:2 und 557:579 Kegeln geschlagen geben, doch Philip Schreiner hielt Michael Vogl mit 2:2 und 573:538 Kegeln nieder. Am Ende stand es nach Mannschaftspunkten mit 3:3 weiterhin unentschieden. Mit einem Gesamtergebnis von 3317:3281 Kegeln sicherte sich das Chambtalerteam die beiden Kegelpunkte, sodass man mit 5:3 als Sieger hervor ging.

Ebenfalls im Nachbarschaftsderby hatte das dritte Herrenteam in der Bezirksliga A Nord den SKK Willmering II zu Gast. Im ersten Spielabschnitt musste sich Stefan Bauer gegen den Tagesbesten Werner Ettl mit 1:3 und 519:582 Kegeln geschlagen geben. Jürgen Geiger konnte sich gegen Günther Kuffner mit 3:1 und 509:482 Kegeln durchsetzen. So lag man beim Spielstand von 1:1 mit 36 Kegeln zurück. In der zweiten Spielhälfte konnte Christoph Schillinger gegen Gerhard Lorenz mit 3:1 und 518:486 Kegeln die Oberhand behalten, doch Philipp Diermeier hatte gegen Günther Furtmayr mit 1:3 und 555:568 Kegeln das Nachsehen. So stand es nach Mannschaftspunkten weiterhin 2:2 unentschieden. Mit einem Endergebnis von 2101:2118 Kegeln gingen auch die beiden Kegelpunkte an die Gäste, so dass man mit 2:4 das Nachbarschaftsderby verlor.

Karin Daschner setzte sich durch

In der Bezirksliga A Nord gastierte das zweite Damenteam beim TuS Schnaittenbach. Beim Start unterlag Anja Geiger gegen Birgit Graf mit 2:2 und 490:504 Kegeln, doch Karina Daschner setzte sich gegen Monika Gast mit 3:1 und 478:467 Kegeln durch. Beim Spielstand von 1:1 war man mit drei Kegeln im Gesamtergebnis im Rückstand. In der zweiten Spielhälfte hatte auch Christine Grave gegen Susanne Hackel mit 1,5:2,5 und 451:513 Kegeln das Nachsehen, doch Marina Reiner behielt gegen Claudia Auer mit 4:0 und 511:474 Kegeln die Oberhand. So stand es 2:2 am Ende (1930:1958 ). (cer)

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