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Basketball

Simon Zierls Dunking das Signal zum Sieg

ASV Cham befreit sich von den größten Abstiegssorgen in der Bayernliga Mitte mit dem 72:57-Derbysieg beim TSV Schwandorf.

Es sieht ganz danach aus, als hieße es auch heuer „Ende gut, alles gut“ für die ASV-Korbjäger.Foto: Tschannerl
Es sieht ganz danach aus, als hieße es auch heuer „Ende gut, alles gut“ für die ASV-Korbjäger.Foto: Tschannerl

Cham.Wichtiger Derby-Sieg beim TSV 1880 Schwandorf für dei ASV-Korbjäger mit 72:57 (31:36). Der Klassenerhalt nimmt Formen an. In der umkämpften Partie in der Oberpfalzhalle hatten die Gäste den längeren Atem und bescherten den „Turnern“ die fünfte Niederlage in Folge. Beide Seiten waren nicht vollzählig, die Rotationen dementsprechend verkürzt. Einen Augenschmaus bekamen die zahlreichen Chamer Fans in der Großen Kreisstadt zwar nicht geboten, doch der Zweck heiligt die Mittel in solchen Situationen. Ballverluste auf beiden Seiten, Unkonzentriertheiten in Angriff und Verteidigung sowie zahlreiche Foulpfiffe sorgten für wenig Spielfluss. Gerade die erste Hälfte ließ beim ASV Cham zu wünschen übrig. „Wir haben unseren Gameplan überhaupt nicht umgesetzt. Foulprobleme kamen hinzu, wir waren viel zu lethargisch agiert“, fasste ASV-Coach Kevin Decker die Probleme zusammen. „Glücklicherweise haben wir den Rückstand bis zur Pause gering gehalten“, fand der Chamer Übungsleiter dennoch das Gute. Mit dem 36:31-Vorsprung durften sich die Gastgeber dennoch etwas ausrechnen. Aber durchs ASV-Kollektiv ging der sprichwörtliche Ruck nach knapp fünf Minuten des zweiten Abschnitts. Simon Zierl vollendete mit einem Dunking, das war das Signal. Bis zum Ende des dritten Abschnitts steigerte sich die Chamer Verteidigung. Aufbauspieler Tamas Markus glich mit mehreren Korblegern aus zum 49:49.

Sieben Minuten dauerte dann das finale Schwandorfer Strohfeuer, als vor allem Center Alwin Prainer die Führung zurückoberte (57:53). Wie wichtig im Basketball jedoch Emotionen sind, zeigte sich dann in den Schlussminuten. Gabriel Wiedemman verwandelte drei Dreier und sorgte damit für einen emotionalen Push in der Mannschaft. „Wir haben dann mit noch mehr Einsatz verteidigt“, erklärte Decker den entscheidenden 19:0-Lauf seiner Schützlinge zum so wichtigen 72:57-Auswärtssieg.

Ein Faktor für den Chamer Sieg war die schwache Dreierquote des TSV, die keinen einzigen Versuch aus der Distanz durch den Ring brachten. Ein weiterer Faktor waren die Chamer Fans, weil es nicht weit war nach Schwandorf: „Die Halle war in Chamer Hand, unsere Anhänger waren gigantisch“, grinste Decker. Mit nun acht Siegen wurde Platz acht gefestigt.

Zum letzten Auswärtsspiel am 8. April in Dingolfing will die Abteilung einen Bus für die Fans organisieren. Bei Interesse am Mitfahren E-Mail an info@basketball-cham.de. (ckf)

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