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Sport aus Cham
Mittwoch, 18. Juli 2018 27° 3

Fussball

Stabile Viererkette ist die Grundlage

FC Miltach als Turnier-Gastgeber für die Großen Drei: Nach Abstieg gut aufgestellt für Kreisliga. Zum Start aber Ausfälle.

Nach dem Schmerz des nicht unerwarteten sofortigen Wiederabstieges haben die Regentaler neue Ziele. Foto: Tschannerl
Nach dem Schmerz des nicht unerwarteten sofortigen Wiederabstieges haben die Regentaler neue Ziele. Foto: Tschannerl

Miltach.Am Samstag sind wieder alle Fußball-Augen des Landkreises auf die Miltacher Bahnhofstraße gerichtet, denn schon traditionell trifft sich die Elite mit den „Großen Drei“ zum Fritz-Kreis-Gedächtnisturnier. Auch an der dritten Auflage beteiligen sich Bayernligist DJK Vilzing, das Landesliga-Duo ASV Cham und FC Bad Kötzting sowie der Kreisligist als Gastgeber.

Miltachs Trainer Michael Kufner freut sich auf das Turnier: „Das ist eine hammermäßige Sache für uns. Ich sehe es als gutes Training, denn wir müssen viel Laufbereitschaft vor allem gegen den Ball zeigen.“ Um 14 Uhr trifft der FC Miltach zur Eröffnung auf den ASV Cham. Dabei sind die Rollen klar verteilt, den Gastgebern bleibt also nur das Spiel um Platz drei. Für Kufner kein Problem: „Meine Mannschaft soll auch mal in Realität sehen, wie schnell ein Landes- oder Bayernligist den Ball durch die eigenen Reihen laufen lässt und mit welcher Passgenauigkeit“, steht der Lerneffekt im Vordergrund.

In den letzten beiden Turnieren hat sich gezeigt, dass Vilzing und Cham die Sache durchaus ernst nehmen. Obwohl der Saisonstart noch nicht bevorsteht. Beim FC Bad Kötzting muss man abwarten, in welcher Aufstellung die Rot-Blauen kommen. Um 15.15 Uhr trifft die DJK Vilzing auf den FC Bad Kötzting. Anschließend Spiel um Platz drei und Finale. Gespielt wird dabei jeweils zwei Mal 30 Minuten.

Für die Miltacher ist natürlich der spielerische Unterschied enorm, so legt Michael Kufner Wert auf andere Parameter: „Es sollen in den beiden Spielen alle Spieler zum Einsatz kommen, um dann auch im Spiel den ersten Kontakt mit der Kugel zu haben. Die Qualität haben wir nicht, dass wir hier Erster werden können“, lacht Kufner. Dennoch wollen die Weinroten mithalten, so gut es geht. In der Vorbereitung auf die neue Kreisliga-Saison legt Kufner großen Wert, wieder eine stabile Vierer-Abwehrkette zu haben. „Ich habe einige neue Ideen, die wir einzustudieren“, lässt sich Kufner noch nicht zu tief in die Karten schauen.

Rund 80 Prozent der Trainingseinheiten finden mit dem Ball statt, denn die konditionellen Grundlagen sollten noch da sein. Natürlich wartet wieder harte Arbeit in den Kreisliga-Partien. Kreativ-Spieler Simon Dendorfer fehlt in den ersten drei Monaten der Saison wegen seines Hausbaus, Michael Neumeier ist wegen Kreuzbandriss erst im Frühjahr wieder dabei. Abwehrchef Christian Stocker will kürzer treten, fungiert eher als Co-Trainer.

Topfavoriten sind für Kufner Vizemeister SG Chambtal und der Vorjahresdritte ASV Cham II. Sein Team kleinreden, das in der Bezirksliga zumindest dazugelernt haben müsste, will Kufner allerdings nicht: „Von Platz eins bis fünf ist für uns alles drin. Wir sind besser aufgestellt als in der Vorsaison. Denn es gab keine Abgänge. Vielmehr kamen Robin Rendler (20), immerhin 16 Landesliga-Einsätze beim FC Bad Kötzting) und Christoph Weiß (SV Hohenwarth). Aus der Jugend rückt Martin Neumeier nach. (rtn)

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