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Sport aus Cham
Freitag, 23. Februar 2018 2

Basketball

Wieder etwas mehr Luft im Abstiegskampf

ASV Cham nach Steigerung in allen Bereichen zum 82:70 gegen den Post-SV Nürnberg, bleibt aber Drittletzter der Bayernliga.

Weil die Gastgeber öfter als die „Postler“ den direkten Weg zum Korb fanden, reichte es zum so wichtigen Heimsieg. Jetzt heißt es nachzulegen. Foto: Tschannerl

Cham.Einen im Abstiegskampf der Bayernliga Mitte wichtigen 82:70-Heimerfolg über den Post-SV Nürnberg feierten die ASV-Korbjäger, bleiben aber Drittletzter der Tabelle. Mit 42 Punkten hatte Cham bei der Niederlage in Treuchtlingen noch einen Negativrekord aufgestellt, diesmal wurden es fast doppelt so viele Punkte. Sogar ohne Patrick Kamm, Christian Wingenfeld, Daniele De Rossi und Baran Baygin. Sein Saisondebut gab Kirill Schwabauer. Es ging gleich gut los mit der schnellen 15:6-Führung, der Vorsprung wurde bis ins zweite Viertel gehalten. „Wir hatten dann zu viele unkontrollierte Aktionen“, war Trainer Decker froh, dass es den „Postlern“ aus der Noris nicht anders ergangen war. Dennoch führte der Post-SV zur Pause mit zwei Punkten (36:38).

Die Kabinenansprache fruchtete, denn Chams Defensive steigerte sich. „Vor allem mit unserer Reboundarbeit war ich sehr zufrieden“, so Decker. Nürnbergs Fehlwürfe wurden zum eigenen Vorteil umgewandelt. In der Offensive wurden die Schützen immer wieder gut in Szene gesetzt. Aufbauspieler Tamas Markus agierte diesmal weniger als Scorer, sondern als Ballverteiler. Erwartungsgemäß ließen sich die Nürnberger nicht abschütteln. Nach den Punkten von Andreas Koller zum 71:63, sahen sich die Franken jedoch gezwungen, die Uhr bei 1,30 Minuten immer wieder zu stoppen. Gabriel Wiedemann bewies Nervenstärke, verwandelte sieben seiner acht Freiwürfe in dieser Phase, machte den wichtigen 82:70-Heimsieg perfekt.

„Wir haben im dritten und vierten Viertel clever agiert. Vor allem die gute Verteidigung war entscheidend“, schnaufte auch Headcoach Kevin Decker durch. Die Chamer Schützen hatten einen sehr guten Tag: Gabriel Wiedemann verwandelte drei, Samuel Wiedemann gar fünf Dreier. Unter dem Korb sorgte Simon Zierl für Entlastung. Der Schlüssel zum Sieg war jedoch die kollektive Arbeit beim Rebound und in der Verteidigung. Nun brauchen die Chamer aber einen weiteren Sieg über den TV Amberg, ehe es auswärts bei den Top-Teams weitergeht. Ein Haufen Holz ... (ckf)

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