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18 RW-Teams spielen eine Übergangssaison

Der TC Rot-Weiß Cham startet in voller Besetzung in die Medenrunde. Lediglich die Bayernliga-Herren 40 legen eine Pause ein.

Die Senioren des TC Rot-Weiß Cham mit Norbert Vogl, Max Strasser, Franz Mühlbauer, Willi Gröber, Georg Bösl, Dieter Greinke, Ferdinand Schwarzfischer und Günther Zollner (von r.) freuen sich auf die Punktspiele der Übergangssaison. Auf dem Bild fehlen Georg Wilde und Johann Miethaner.  Foto: Max Strasser
Die Senioren des TC Rot-Weiß Cham mit Norbert Vogl, Max Strasser, Franz Mühlbauer, Willi Gröber, Georg Bösl, Dieter Greinke, Ferdinand Schwarzfischer und Günther Zollner (von r.) freuen sich auf die Punktspiele der Übergangssaison. Auf dem Bild fehlen Georg Wilde und Johann Miethaner. Foto: Max Strasser Foto: Max Strasser

Cham.Der TC Rot-Weiß Cham blüht weiter auf. Er wird sich mit 18 Mannschaften an der wegen der Corona-Pandemie etwas anderen Medenrunde 2020 beteiligen, und ist damit oberpfalzweit der Tennisclub mit den meisten Teams im Wettbewerb dieser vom Verband als „Übergangssaison“ betitelten Meisterschaftsrunde.

Denn es gibt kein Aufstiegsrecht, auch absteigen wird niemand, was auch absurd wäre, denn bayernweit beteiligen sich nur die Hälfte der ursprünglich zur Saison gemeldeten Tennismannschaften. Alle Teams behalten für die nächstjährige Saison ihre erreichte Liga. Es pausieren alle Bayernligateams im Altersbereich Herren 40, wozu auch die derzeit ranghöchste Rot-Weiß-Mannschaft zählt. Deren Aktive werden heuer beim Herren I und Herren II-Team eingesetzt und können erst im nächsten Jahr ihre Bayernliga-Tauglichkeit unter Beweis stellen.

Die erste RW-Mannschaft mit Manuel Bellutti, Martin Kraus, Vojta Vychopen, Adrian Paul, Lukas Artner, Markus Weichselmann, Miro Stengl und Tobias Wanninger (von li.) kehrte 2019 souverän in die Landesliga zurück. Das Foto entstand vor der Coronakrise.  Foto: Strasser
Die erste RW-Mannschaft mit Manuel Bellutti, Martin Kraus, Vojta Vychopen, Adrian Paul, Lukas Artner, Markus Weichselmann, Miro Stengl und Tobias Wanninger (von li.) kehrte 2019 souverän in die Landesliga zurück. Das Foto entstand vor der Coronakrise. Foto: Strasser Foto: Max Strasser

In dieser „Schnuppersaison“ will der TC Rot-Weiß Cham neue Mannschaftsgefüge erproben, und junge, talentierte Nachwuchsspieler an ein hohes Leistungsniveau heranführen. Der Spielablauf bleibt identisch zu einer normalen Saison. Es werden auch Doppel gespielt.

Anreise gestaltet sich schwierig

Kompliziert wird die Anreise, denn es dürfen nur zwei Personen aus zwei verschiedenen Haushalten in einem Auto sitzen. Auch bei Vierer-Teams müssen deshalb Auswärtsfahrten mit mindestens zwei Autos bestritten werden. Bei der Bewirtung der Mannschaften müssen Abstände und Hygienevorschriften eingehalten werden. Im Sanitärbereich gelten ebenfalls strenge Hygienevorschriften.

Um auf Nummer sicher zu gehen, hat der TC Rot-Weiß Cham alle Eltern seiner Nachwuchsspieler befragt, ob sie mit der Teilnahme an den Medenspielen in Zeiten von Corona einverstanden sind. Und alle haben zugestimmt. Somit nimmt der Chamer Traditionsclub mit zwölf Jugendmannschaften – von U 8 bis U 18 – an der Übergangssaison teil. Ein Rekord in der 67-jährigen Vereinsgeschichte.

Das Herren I Team tritt in der neu zusammengestellten Landesliga Nordost in einer Fünfergruppe an, hat also vier Spiele gegen den TC Neukirchen Brand, den TC RW Erlangen, den MTV Bamberg und den SC Uttenreuth. Saisonstart ist am Sonntag, 21. Juni in Uttenreuth.

Den Kern der Mannschaft werden Sascha Bilek, der nach einjährigem Intermezzo bei NHT Nürnberg zurückkehrt, Lukas Artner (beide deutsche Rangliste und LK1) sowie Kapitän Radek Kuchynka, der in den vergangenen Jahren noch in Teublitz in der Bayernliga aufgeschlagen hat und der die Rot-Weiß Herren 40 in die Bayernliga hievte, sowie Vojta Vychopen bilden. Die restlichen zwei Plätze werden „durchgemischt“. So sollen Tobias Wanninger, Adrian Paul und Markus Weichselmann Einsätze erhalten. Ob die tschechischen Spieler Miro Stengl und Martin Kraus spielen, bleibt abzuwarten.

Ein wichtiger Spieler und Punktegarant der ersten Herrenmannschaft dürfte auch in der Übergangssaison Vojta Vychopen sein.  Foto: Strasser
Ein wichtiger Spieler und Punktegarant der ersten Herrenmannschaft dürfte auch in der Übergangssaison Vojta Vychopen sein. Foto: Strasser Foto: Max Strasser

In einer Fünfergruppe schnuppert das Damenteam nach Jahrzehnten wieder Landesligaluft. Die Gegnerinnen kommen aus Aschaffenburg, Bayreuth, Erlangen und Altenfurt und werden den Rot-Weiß Damen alles abverlangen. Sicher zum Einsatz kommen Timea Tobiasova, Viki Kuchynka, Pia Heller und Eva-Maria Zollner. Eliska Foglova hat ebenfalls ihre Zusage gegeben. Daneben wird noch Augusta Tobiasova Ende Juni für längere Zeit in Deutschland sein und spielen können. Manuela Wild, Anna Heller und Vroni Selmer vervollständigen den Kader. Eventuell wird auch die neue Nummer eins der RW-Damen, Karolina Novakova, bei den Heimspielen zum Einsatz kommen.

Stocksport

Eisstock-Training ja – Turniere nein

Es gibt zwar erste Trainingslockerungen, doch die Absage der Sommersaison tut den Chamer Vereinen sehr weh.

In einer neuformierten Sechserliga startet das Herren 65-Team in der Landesliga Nordost. Als Gegner kommt zum Auftaktmatch am 17. Juni das sehr spielstarke Team des TC Heuchelhof Würzburg nach Cham, ebenfalls treten der TC Kümmersbruck (am 24. Juni) und der TC Rehau (am 8. Juli) in Cham an. Reisen muss die Mannschaft zum Meisterfavoriten TC Neutraubling und zum SC Großschwarzenlohe. Zur Stammformation gehören Georg Bösl, Max Strasser, Georg Wilde, Franz Mühlbauer, Ferdinand Schwarzfischer und Norbert Vogl. Auch Willi Gröber steht nach längerer Punktspielpause wieder zur Verfügung.

Manuela Wild, Eliska Foglova, Timea Tobiasova, Eva-Maria Zollner, Viki Kuchynka, Pia Heller und Anna Heller (v. li.) schafften im Vorjahr den Landesligaaufstieg. Das Foto entstand vor der Corona-Krise.  Foto: Strasser
Manuela Wild, Eliska Foglova, Timea Tobiasova, Eva-Maria Zollner, Viki Kuchynka, Pia Heller und Anna Heller (v. li.) schafften im Vorjahr den Landesligaaufstieg. Das Foto entstand vor der Corona-Krise. Foto: Strasser Foto: Max Strasser

Ein volles Programm, aufgrund neuformierter Ligen, wartet auf das Herren II-Team in der Bezirksklasse 1. Hier sind der TC Neutraubling, der SV Höhenberg, der TC Großberg, der TuS Dachelhofen, die SpVgg Bruck, die TeG Steinwald/Fichtelgebirge und der TC Freudenberg die Gegner. Bei den Herren II wird ebenfalls kräftig durchgemischt. Die Youngster Nico Dieß, Lenny Kierst, Kevin Gmach und Johannes Rösch sollen in der anspruchsvollen Klasse mehrmals zum Einsatz kommen. Daneben stehen mit Christian und Marco Rieger, Sepp Wanninger, Christian Kierst und Thomas Göttlinger Spieler aus dem Herren 40-Kader zur Verfügung. Den Kapitänen Severin Maier und Christian Kroll, der die dritte Mannschaft in der Bezirksklasse 2 managt, wird es sicher gelingen, in jedem Spiel eine schlagkräftige Truppe aufzustellen. Die Herren III spielen gegen Steinberg, Altrandsberg, Tirschenreuth, Etzenricht, Mühlhausen, Kümmersbruck und Woffenbach. Die Saison dauert bis 9. August.

Spiele bis 30. September möglich

Mit Hin- und Rückspielen bekommt es das Herren 60-Team in der Bezirksliga zu tun, da hier nur vier Mannschaften gemeldet haben. Die Mannen von Kapitän Norbert Vogl treten je zweimal gegen den SC Sinzing, den TC Kümmersbruck und den TSV Kareth-Lappersdorf an, und müssen aufpassen, nicht ganz hinten in der Tabelle zu landen. Spielen werden neben dem Kapitän in erster Linie noch Dieter Greinke, Hans Miethaner, Ferdinand Schwarzfischer, Willi Gröber und Günther Zollner. Aushilfsweise wird auch Franz Mühlbauer an den Start gehen. Alle Ligaspiele der Übergangssaison können bei Bedarf im gegenseitigen Einvernehmen bis zum 30. September verlegt werden.

Handball

Klassenerhalt zählt für die Handballer

Die Aufsteiger und Nachbarrivalen ASV Cham und der TB 03 Roding wollen sich in den neuen Ligen behaupten. Das wird schwer.

„Wir gehen aus Freude am Sport an den Start, ohne überehrgeizige Ambitionen. Wir haben so zahlreich gemeldet, weil Tennis ein kontaktarmer Sport mit keinem Ansteckungsrisiko ist. Gerade für die Kinder und Jugendlichen wäre es ein `verlorenes Jahr gewesen, wenn keine Spielrunde stattgefunden hätte“, sagt Rot-Weiß Vorsitzender Markus Weichselmann. (csm)

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