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Fussball

200 Mannschaften, 2000 Spieler

Das Fazit der Max Schierer Hallentage fällt durchwegs positiv aus. Zahlreiche Helfer stemmten das Mammut-Turnier.

  • So sehen kleine Siegerinnen und Sieger aus: die U9-Mannschaften Foto: cce
  • Der Fußballmeister heißt am Ende „AOE“. Foto: cce

Cham.Mit der Max-Schierer-Fußballmeisterschaft gingen kürzlich die Max Schierer Hallentage 2019/2020 erfolgreich zu Ende.

Zurückblickend auf die zwölf Turniere, die am 30. November mit dem U14-Cup gestartet waren, kann Organisationschef Mario Kiefl ein durchaus positives Fazit ziehen. „Es war wie alle Jahre ein logistischer und personeller Kraftakt, den wir mit aller Geschlossenheit wieder bestens gemeistert haben. Natürlich gibt es hin und wieder kleine Problemchen, aber das ist doch bei so einer Mammutserie ganz normal. Hier nahmen zirka 200 Mannschaften teil, was heißt, dass um die 2000 Spieler bei unseren Turnieren aktiv waren. Es gibt immer Punkte, die man verbessern kann, daran werde ich mit meinem Team arbeiten“, sagte Kiefl.

Besonderheiten herzuvorheben bei diesem großen Turnierfeld fällt natürlich schwer, jedoch freute es die Verantwortlichen, dass sie auch heuer wieder Gäste aus Tschechien begrüßen durften; zudem nahm heuer die Regionalsauswahl Ostbayern erstmals an der Turnierserie teil. Die weiteste Anreise nach Cham hatte wohl die SG Chiemgau Traunstein, gefolgt von der SpVgg Ansbach. Beide nahmen an die 180 Kilometer einfache Fahrt auf sich, um an den Turnieren teilzunehmen.

Auch eine Jugend-Nationalspielerin fand sich im Teilnehmerfeld der Max Schierer Hallentage, und zwar mit Franziska Kett von der SpVgg GW Deggendorf. Sie wurde zugleich Spielerin des Turniers. „Das freut mich besonders, wenn Mädels im Jungenfeld für solche Furore sorgen. Vor einigen Jahren durften wir Lisa Schöppl vom SSV Jahn auszeichnen, sie ging den Weg über Wolfsburg zu Sand und spielt mittlerweile in der Frauen-Bundesliga“, berichtete Jugendleiter Christian Eidenhardt.

Kroatischer Profi dabei

Auch das Chamer Firmen- und Behördenturnier verzeichnete heuer eine Rekordzahl. 14 Chamer Betriebe oder Institutionen kürten hier den Stadtmeister, die Josef Rädlinger GmbH.

Verabschiedet hat man die Max Schierer Hallentage 2019/2020 mit dem absoluten Highlight. Insgesamt 30 Teams spielten an zwei Tagen den Fußballmeister aus, dieser hieß am Ende „AOE“. Teamchef Markus Eisenreich nominierte hierfür mit Ivan Milicevic, seines Zeichens jahrelang Profi in Kroatien und Italien (höchster Marktwert laut www.transfermarkt.de 700 000 Euro), den absoluten Topstar des Turniers. Ihm zur Seite standen mit Bayernligakapitän Christoph Schwander und Ex-ASV-Spieler Franz Wendl zwei weitere Bayernligakicker der DJK Vilzing. Doch bereits jetzt geht der Blick auf den kommenden Winter. Die Turniere befinden sich bereits in der Planung und die Termine werden schnellstmöglich fixiert. Die Vorfreude ist trotz der großen Anstrengung schon wieder riesig.

Das Fazit von Christian Eidenhardt, dem Jugendleiter des ASV Cham Fußball, fällt jedenfalls positiv aus. „Ich bin jedes Jahr aufs Neue überwältigt, mit welchem Tatendrang und Einsatz die Helfer agieren. Vom Schrauber bis zum Wischmopp, vom LKW bis hinzu zum Schreiner, alles greift Hand in Hand“, sagte er. „Uns von der Jugendleitung ist bewusst, dass die Turnierorganisation einen deutlichen Mehraufwand für die Trainer und Koordinatoren bedeutet, wenn man dann aber sieht, was dabei rauskommt. Dann ist jede Minute Aufwand entschädigt. Heidi Ederer möchte ich hier besonders hervorheben, sie ist bei jedem einzelnen Turnier für den Verkauf verantwortlich und sie regelt alles mit absoluter Akribie und steht für den großen Erfolg der Turnierserie.“

Besonderes Erlebnis

Er fügte hinzu: „Herzlichen Dank an alle fleißigen Helfer, die jedes einzelne Turnier zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben. Unabdingbar für dieses Event ist natürlich die Max- Schierer-Gruppe, ohne die es diese Hallenserie nie gegeben hätte und nicht mehr geben würde. Auch in diesem schwierigen Jahr, nach dem tragischen Unfalltod von Max, haben wir es geschafft alles in seinem Sinne weiterzuführen. Ich bin mir sicher, dass er nun mit einem Lächeln auf uns herabschaut und stolz auf das ist, was wir wieder geleistet haben. Geleistet für die Jugendförderung beim ASV Cham, sowie auch für die Firmengruppe Max Schierer.“ Das blieb aber nicht das einzige positive Resümee nach dem Mammut-Turnier. Auch Martina Schierer, Geschäftsführerin der Max Schierer Gruppe, freute sich über die Resonanz. „Wir von der Max Schierer Gruppe sind vollauf begeistert, dass so viele junge und junggebliebene fußballbegeisterte Menschen teilgenommen haben. Egal in welcher Altersstufe waren die Hallentage ein voller Erfolg“, sagte sie und fügte in ihrem Statement an: „Gratulation an alle Mannschaftssieger sowie an alle Einzelehrungen. Gewinner sind jedoch alle Teams, die wiederum eine hervorragende sportliche und zwischenmenschliche Leistung erbracht haben.“ Auch sie fand herzliche Worte des Danks: „Vielen Dank an das Orga-Team des ASV Cham für die hervorragende Umsetzung und ehrenamtliche Arbeit rund um die Max-Schierer-Hallentage 2019/2020.“ (cce)

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