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Kreisliga

Arnschwang bleibt ganz vorne

Die DJK besiegt Aufstiegskonkurrenten Miltach mit 3:1. Doch auch Verfolger Willmering-Waffenbrunn holt drei Punkte.

  • Der 1. FC Miltach (rot) streckt sich gegen die DJK Arnschwang (weiß) umsonst und verliert mit 1:3. Foto: Simon Tschannerl

Miltach.Der Spitzenreiter DJK Arnschwang setzte sich am Samstagnachmittag mit 3:1 beim Aufstiegskonkurrenten FC Miltach durch. Allerdings wurde die Begegnung erst in der zweiten Halbzeit zu dem erwarteten Spitzenspiel.

Während der ersten 45 Minuten war das Niveau nicht besonders hoch. Davon geprägt waren auch die eher halbherzigen Chancen auf beiden Seiten. Das Trainerteam Baumgartner/Heitzer fand in der Pause wohl die richtigen Worte, da die DJK wie verwandelt aus der Kabine kam. Gleich nach dem Wiederanpfiff schoss Dominik Höcherl den Ball knapp rechts am Tor vorbei. Nur wenige Minuten später der bis dahin beste Angriff: Lukas Riedl gewann einen Zweikampf, lief aufs Tor zu und legte auf Philipp Berzl quer. Dessen Schuss prallte aber am Pfosten ab und sprang aus dem Tor. Die DJK Arnschwang brachte merklich immer mehr Druck in ihr eigenes Spiel. Folgerichtig dann die Führung in der 55. Minute: Philipp Berzl traf auf Vorlage von Dominik Höcherl. In der Folgezeit reihten sich mehrere DJK-Chancen aneinander. Rudi Spörl gab nach einem Ballverlust des FC Miltach vor dem Tor auf Lukas Riedl ab – Torwart Nemmer parierte zur Ecke. Ein DJK-Tor wurde aufgrund Handspiels nicht gegeben und ein vermeintlicher FC-Treffer wurde aufgrund Abseitsentscheidung nicht gegeben.

Elfmeter landet an der Latte

Mit seiner ersten Aktion nach seiner Einwechselung leitete Friedrich Wutz das zweite Tor für die Arnschwanger ein und Petr Dlesk baute die Führung zum 0:2 aus. Den zugesprochenen Elfmeter nach einem Handspiel konnte Lukas Riedl nicht verwandeln, er schoss an die Latte. Dafür nutzte der FC Miltach seine Chance und Raphael Kufner köpfte zum 1:2 ein. Die Heimmannschaft witterte noch eine Chance, auch weil Rudi Spörl in der 87. Minute mit Gelb-Rot vom Platz musste. Doch Petr Dlesk und Martin Gohel leisteten zusammen die Vorarbeit für Lukas Riedl, der den Ball unter die Latte hämmerte (93. Minute). Damit war das Spiel gelaufen, auch wenn Martin Gohel eine Minute später ebenfalls noch Gelb-Rot sah.

Doch auch der Verfolger auf Platz zwei, die SpVgg Willmering-Waffenbrunn siegte in ihrem Spiel. Etwa 250 Besucher waren nach Willmering gekommen, um das Derby gegen den Nachbarn aus Geigant und Waldmünchen zu verfolgen. Sie sahen ein kampfbetontes und hochinteressantes Spiel, dass die WiWa mit 4:1 für sich entscheiden konnte. Da die Gäste über weite Strecken des Spiels ebenbürtig waren, trügt das klare Ergebnis ein wenig. Die SpVgg kam besser ins Spiel und ging in der 18. Spielminute durch Julian Göttlinger mit 1:0 in Führung. Vorausgegangen war eine Kombination über Daniel Weindler und Johannes Dirscherl und Julian Göttlinger vollendete aus zehn Metern ins kurze Eck. Die Mannen um Kapitän Johannes Ederer waren nun die bessere Mannschaft und hatten deutlich mehr vom Spiel. Die nächste Großchance ergab sich dann in der 40. Minute, als Julian Göttlinger einen Freistoß aus 20 Metern an den Innenpfosten schoss und von dort der Ball aber wieder aus dem Tor sprang. In der 44. Minute tankte sich Julian Göttlinger über die rechte Seite durch und seine Hereingabe vollendete Sebastian Dirscherl, im zweiten Versuch, zum 2:0.

Nach Wiederanpfiff wurden die Gäste stärker und die Kotula-Truppe hatte einige brenzlige Situationen zu überstehen. Nach einem Fehlpass im Mittelfeld der WiWa legte SG-Sturmtank Bedzek den Ball zum mitgelaufenen Gröbner auf, der WiWa-Torhüter Lucas Bindl keine Abwehrchance ließ und aus zwölf Metern den 1:2 Anschlusstreffer besorgte. Nur zwei Minuten später hatte dann Weinzierl die nächste Großchance für die Gäste. Sein Abschluss war aber zu überhastet.

Strafstoß zur Vorentscheidung

In der 61. Minute pfiff Schiedsrichter Göhlich nach Foulspiel an Johannes Dirscherl Strafstoß für die WiWa. Julian Göttlinger traf zum vielumjubelten 3:1. Den Schlusspunkt zum 4:1 setzte dann Fabian Falk, als er aus spitzen Winkel, zum Endstand traf. Im „Kleinen Derby“ siegte ebenfalls die WiWa II gegen die SG Geigant/Waldmünchen II mit 3:2. (fba/cwc)

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