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Enttäuschung

ASV-Damen sind unzufrieden

Chamer Volleyballerinnen können ihren Heimvorteil nur bedingt nutzen.
Corinna Ketterl

Für die ASV-Volleyballerinnen lief es nicht nach Wunsch. Foto: Gabriel
Für die ASV-Volleyballerinnen lief es nicht nach Wunsch. Foto: Gabriel

Cham.Die beiden Damen-Teams der Volleyballabteilung des ASV Cham konnten mit der gezeigten Leistung in eigener Halle nicht zufrieden sein. Die Erste absolvierte ihr erstes Spiel gegen den TSV Falkenstein erwartungsgemäß souverän. Ohne Probleme ließen sie die Gegnerinnen mit 14, 18 und 15 Gegenpunkten keine Chance.

Ganz anders verlief das Spiel gegen die DJK Daßwang. Nachdem der erste Satz wieder zu 13 gewonnen war, schien dies eine leichte Partie zu werden. Doch dann besannen sich die Daßwangerinnen auf ihre Stärken und der ASV musste plötzlich dagegenhalten. Die Abwehr der Chamerinnen konnte sich nicht auf die schnellen und platzierten Angriffe einstellen, folglich war es für die Zuspielerinnen Gitte Lins und Geno Burwinkel schwer, die Angreiferinnen Biersack, Lauerer, Burgfeld, Stuber und Gabriel adäquat zu bedienen. So ging der hart umkämpfte Satz zu 20 verloren. Im nächsten Durchgang arbeitete sich das ASV-Team nach einem schnellen Rückstand heran, Daßwang konnte aber den Abstand immer wieder herstellen. Mit 22:25 musste sich Cham geschlagen geben. Langsam ging die Kraft aus. Cham konnte zwar im vierten Satz zum 16:16 ausgleichen, doch dann waren es viele eigene Fehler, die den Gegner stärkten. Mit 23:25 Punkten und dem 1:3 verließen die ASV-Damen 1 das Feld nicht zufrieden. Trotzdem belegt die Erste weiterhin den zweiten Tabellenplatz in der Kreisliga. Am kommenden Samstag dürften die letzten Ligaspiele in Wald gegen den Tabellenersten SSV Rossbach/ Wald und SpVgg Hainsacker noch einmal spannend zu werden.

Ebenso konnte auch die zweite ASV-Mannschaft den Heimvorteil nicht nutzen. Im ersten Spiel gegen ein hoch motiviertes Team aus Neutraubling gelang trotz hohem Einsatz nicht viel. Der erste Durchgang ging klar mit nur 14 eigenen Punkten an den TSV. Im zweiten Satz schien die Chamer Zweite ein Mittel gefunden zu haben und erkämpfte sich ein 26:24. Doch bereits im nächsten Satz überwogen wieder die eigenen Fehler und sie kamen nicht über 17 Punkte hinaus. Im letzten Satz warfen sie das Handtuch und erreichten nur 14 Punkte.

Ganz anders verlief die zweite Begegnung. Gegen Hohenfels/Parsberg entbrannte ein heißer Kampf. In den ersten beiden Sätzen hatte ASV II bei langen Spielzügen immer wieder das Nachsehen und erreichten 23 und 22 Punkte. Im nächsten Satz drehten sie den Spieß um und gewannen 25:23. In der Folge schien der Bann gebrochen und der ASV gewann souverän zu 13. Trotz einer 9:6 Führung verschenkten sie dann den Tiebreak in der Endphase mit 11:15 unglücklich.

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