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Cham

ASV setzt auf seine Heimstärke

Den Chamern steht noch einmal eine schwere Aufgabe bevor. Der TSV Großbardorf hat im Bayerwald Zählbares im Blick.

  • Der ASV Cham – hier gegen die DJK Don Bosco Bamberg – hat sich gegen Großbardorf noch mal einiges vorgenommen. : Simon Tschannerl

Cham.Noch zwei Heimspiele und eine Auswärtspartie muss der Bayernligist ASV Cham bestreiten, bevor es ab 30. November in die Winterpause geht. Mit dem TSV Großbardorf empfängt die Mannschaft von Trainer Andreas Lengsfeld dabei am Samstag den derzeitigen Tabellenfünften im Kappenberger Sportzentrum (Anstoß: 15 Uhr).

Nach der 0:1-Derbyniederlage vor zwei Wochen gegen die DJK Vilzing mussten die Rot-Weißen am vergangenen Wochenende eine nicht eingeplante unfreiwillige Pause einlegen. Das bereits im August abgesagte Spiel in Kahl fiel aufgrund der am Main herrschenden starken Regenfälle erneut aus. Heuer wird diese Partie nun definitiv auch nicht mehr nachgeholt werden. Beide Vereine haben sich nun gemeinsam und unter Absprache mit Spielgruppenleiter Patrick Garbe (Bamberg) so geeinigt, dass die für den 28. März ursprünglich in Cham geplante Partie nun zunächst in Kahl stattfinden wird. Zwei Wochen später kommt es dann am Ostermontag zum Rückspiel in Cham.

14 Tage zur Regeneration

Die Schützlinge von Andreas Lengsfeld hatten nun eben 14 Tage Zeit, um sich auf die heutige Heimpartie gegen den TSV Großbardorf vorzubereiten. Im Hinspiel musste der Neuling aus der Oberpfalz noch Lehrgeld bezahlen und sich am Ende trotz einer 1:0-Führung noch mit 1:4 geschlagen geben. Für den ASV Cham war dies zudem die höchste Niederlage der Saison.

Doch seitdem scheinen sich die Rot-Weißen von Spiel zu Spiel gesteigert und viel dazu gelernt zu haben. Besonders so manches Spitzenteam der Liga hatte dies in dieser Saison auch schon zu spüren bekommen. Besonders in den Heimspielen, in denen die Chamer erst zwei Niederlagen einstecken mussten, wurden viele Zähler eingefahren.

Die „Grabfeld-Gallier“ konnten zuletzt drei Siege in Folge verbuchen und rangieren mit 32 Zählern auf dem fünften Rang. TSV-Trainer Andre´ Betz warnt dennoch davor, den Aufsteiger nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Ich denke, dass uns in Cham wieder ein sehr schweres und kampfbetontes Spiel erwarten wird. Natürlich ist es aber unser Ziel, im letzten Auswärtsspiel diesen Jahres nochmals zu punkten. Dies kann uns aber nur gelingen, wenn wir an die gezeigten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen können.“

Neben Tobias Fleischer (Kreuzbandriss) muss Betz auch noch auf Valentin Reitstetter (Knieverletzung), Zarko Poznic (Bänderdehnung) und Florian Dietz (Nasenbeinbruch) verzichten. Dominik Zehe und André Rieß stehen hingegen wieder zur Verfügung.

Gestandene Bayernliga-Truppe

„Weil die Großbardorfer eine über Jahre hinweg gestandene und mit viel Bayernliga-Erfahrung gespickte Mannschaft haben, denke ich, dass wir uns heute mächtig ins Zeug legen müssen, um zu punkten“, so Chams Trainer Andreas Lengsfeld vor dem vorletzten Heimauftritt seiner Truppe gegen den Ex-Regionalligisten aus der Röhn.

Trotz des spielfreien Wochenendes scheint der ASV-Coach ebenfalls einige Aufstellungssorgen zu haben. Wegen Adduktorenproblemen fallen Michael Wich und Daniel Kropf aus. Michal Hvezda zwickt’s an der Wade und Kapitän Franz-Xaver Brandl hat Sprunggelenksprobleme.

Tobias Berger (Knie) fehlt eh schon längere Zeit. Zudem kommt diesmal auch noch der berufsbedingte Ausfall von Chams Stammkeeper Stefan Riederer hinzu. (ckm)

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