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ASV startet ins Abenteuer Bayernliga

Trainer Turecek gilt in der Vorbereitung als „extrem harter Hund“. Ein Trainingswochenende in Pilsen bildet den Auftakt.
von Thomas Mühlbauer

Filip Turecek führte den ASV in die Bayernliga.
Filip Turecek führte den ASV in die Bayernliga. Foto: Simon Tschannerl

Cham.Fast vier Monate sind mittlerweile vergangen, seit die Handballer des ASV Cham ihr letztes Pflichtspiel bestritten haben. Anschließend bekamen die ASV-ler durch den Abbruch der Saison aufgrund der Corona-Pandemie als Tabellenführer der Landesliga Nord das Aufstiegsrecht in die Bayernliga zugesprochen. Nachdem mittlerweile viele Lockerungen in Kraft getreten sind, hat man sich dazu entschlossen, am Wochenende, mit einem Trainingslager in Pilsen wieder in den Trainingsbetrieb einzusteigen. Trainer Filip Turecek verriet, dass man gleich einmal mit sechs straffen Einheiten von Freitag bis Sonntag starten wird.

Und der Plan des Trainers scheint aufgegangen zu sein, denn er gab seinen Jungs mit auf den Weg, sich individuell fit zu halten. „Was ich gehört habe, kann ich sehr zufrieden sein. Sie haben regelmäßig trainiert, sodass wir gleich mit dem normalen Handball anfangen können und auf die bereits gelegte Kondition aufbauen können.“ Die Schwerpunkte in der Vorbereitung wird Turecek, was in der Bayernliga unabdingbar sein dürfte, auf Kraft, Schnelligkeit und effizienten Handball legen. Und auch beim Trainer kribbelt es schon gewaltig vor der am 3. und 4. Oktober beginnenden Bayernliga-Saison. „Ich bin aufgeregter wie zur letzten Saison. Wir werden in die Saison mit dem gleichen Kader gehen. Es gibt bei uns keine Wechsel.“

Und auch auf das Zusammentreffen mit seinen Spielern freut sich der Coach, denn seit knapp vier Monaten hat er viele nicht mehr gesehen. So ist es auch für ihn, wie er im Gespräch mit der Mittelbayerischen sagt, etwas ganz Spezielles. Die Chamer Spieler wissen, was auf sie in der Vorbereitung zukommen wird, denn der Ruf des Trainers aus den vorangegangenen Vorbereitungen eilt ihm schon weit voraus. Der Übungsleiter gilt gerade hier als extrem harter Hund.

Sieben Testspiele sind bis zum geplanten Saisonstart angesetzt; dabei geht es unter anderem zweimal gegen die HSG Fichtelgebirge oder den TV Münchberg. „Das sind Topmannschaften in der Landesliga, da werden wir extrem gefordert.“ Denn diese Gewohnheit, gegen starke Mannschaften zu spielen, hat sich beim ASV bewährt. Turecek hätte gerne gegen noch stärkere Gegner gespielt. „Leider ist das bei uns in der Region nicht möglich.“

In der Vorbereitung, die auf den Saisonstart am ersten Oktoberwochenende ausgelegt ist, wird zweimal in der Woche trainiert. Hinzu kommt jeweils immer ein Testspiel, sodass dreimal pro Woche der Schweiß fließen dürfte. Doch auch beim ASV-Trainer gibt es einen großen Wermutstropfen, denn die Frage, ob auch junge Nachwuchsspieler gerade in der Vorbereitungszeit in die 1. Mannschaft mit hineinschnuppern können, muss Turecek verneinen: „Leider nein, es gibt beim ASV derzeit keine nachrückenden Spieler, die Bayernliga-Niveau haben.“

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