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Bad Kötzting

Bad Kötzting bezwingt Nürnberg

Der sechste Spieltag in der Regionalliga Nord-Ost war zugleich das erste Heimspiel für die erste Mannschaft im neuen Jahr.

Roland Weingut (li.) und Uli Ziemann (re.) steuerten 1,5 Punkte zum Gesamtergebnis bei. Foto: kkj
Roland Weingut (li.) und Uli Ziemann (re.) steuerten 1,5 Punkte zum Gesamtergebnis bei. Foto: kkj

Bad Kötzting.Zu Gast war die dritte Mannschaft Noris Tarrasch Nürnberg. Während man bei den Badstädtern aufstellungstechnisch aus dem Vollen schöpfen konnte, traten die Norisstädter ihrerseits nur mit sieben statt acht Spielern an. Der Aufsteiger aus Nürnberg lag vor dem Wettkampf noch auf Rang zwei. Während des Wettkampfes blieben sie ihrer Tabellenposition dann doch einiges schuldig.

Nach nicht einmal zwei Stunden Spielzeit war das ungleiche Duell bereits entschieden. Zu diesem frühen Zeitpunkt führten die Badstädter bereits uneinholbar mit 4,5 Punkten. Dabei ging der erste Punkt kampflos an Ditmar Brock am achten Brett. Danach folgte Andreas Mühlbauer am dritten Brett. Er einigte sich noch in der Eröffnungsphase mit seinem Kontrahenten auf ein Remis.

Der Siegeszug von Uli Ziemann hält weiterhin an. Am sechsten Brett überraschte er seinen Gegner mit einem überfallartigen Angriff. Ein Springeropfer mit Damengewinn beendete die Partie bereits nach 15 Zügen. Nur einen Zug mehr brauchte Spitzenspieler Jonas Eret. Sein Gegner gab nach einem Figurenverlust die Partie gleich verloren. Nach dem Remis von Filip Simunek, Brett vier und der ebenfalls friedlichen Trennung von Roland Weingut, Brett sieben, war der Wettkampf auch schon entschieden.

Wenig Mühe hatte auch Tomas Hurdzan am zweiten Brett. Er entwickelte mittels einem Bauernopfer seine Stellung wesentlich schneller und effizienter als sein Gegner. Es war nur eine Frage der Zeit bis der an der Grundreihe festgenagelte Kontrahent zusammenbrach.

Die letzte Partie ging als einzige über die volle Distanz von fünf Stunden. Obwohl der Wettkampf schon längst entschieden war, duellierten sich Gerhard Mühlbauer, fünftes Brett und sein Gegner weit über 70 Züge lang. Kurzzeitig war der Badstädter eine Qualität im Nachteil. Eine ständige Mattdrohung glich dieses Manko jedoch aus. Der Nürnberger konnte sich nie Vollendens von der Drohung befreien. Zum Schluss endete die Partie in einem Dauerschach. Nach diesem 6-2 Erfolg klettert man in der Rangliste auf Platz vier. (kkj)

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