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Bad Kötzting

Bad Kötztinger erkämpfen sich ein Remis

Am letzten Wettkampftag des Jahres trennt sich die Erste in der Regionalliga von Schwarz-Weiß Nürnberg II mit 3,5:3,5.

Eine gute Figur machte Andi Mühlbauer am Spitzenbrett. Foto: Wolfgang Mühlbauer
Eine gute Figur machte Andi Mühlbauer am Spitzenbrett. Foto: Wolfgang Mühlbauer

Bad Kötzting.Am letzten Wettkampftag des Jahres hatte die Erste in der Regionalliga die zweite Mannschaft von Schwarz-Weiß Nürnberg zu Gast. Eine schwere Aufgabe musste dabei Andreas Mühlbauer bewerkstelligen. Durch den Ausfall der ersten drei Spieler rutschte der Badstädter bis an das Spitzenbrett vor. Seiner Routine war es zu verdanken, dass er mit den schwarzen Figuren den letzten halben Punkt zu einem verdienten Mannschaftsremis holte.

Gegen den favorisierten Vizemeister des letzten Jahres erwischte man den schlechteren Start. Kurzfristig musste Helmut Weber einspringen. Mit den weißen Steinen am achten Brett eröffnete er mit einer nicht alltäglichen Eröffnung. Sein Gegner ließ sich davon nicht beeindrucken und setzte sich durch. Für den postwendenden Ausgleich sorgte Ditmar Brock. Am sechsten Brett eröffnete er wie gewohnt sehr sicher. Sein Gegenüber wollte anscheinend mit dem Kopf durch die Wand, denn eine unvorbereitete Offensive wurde vom Badstädter eiskalt ausgekontert. In der Folge fand sich der Mittelfranke mit einem Turm weniger auf dem Brett. Daraufhin gab er sich geschlagen.

Für das siebte Brett sprang Adolf Meindl ein. Ein sehr durchdachter Spielaufbau brachte ihm leichte Stellungsvorteile ein. Der Gegner erkannte das und tauschte sämtliche Leicht- und Schwerfiguren ab. Das entstandene Bauernendspiel brachte keinen Sieger hervor und man trennte sich friedlich.

In der Partie von Roland Weingut am fünften Brett gab es bis zum Schluss keine Aufreger bzw. Vorkommnisse. Mit dem Remis vor Augen unterlief dem Kötztinger dann ein folgenschwerer Fehlgriff. Der Nürnberger ließ sich nicht zweimal bitten und opferte eine Leichtfigur für einen Turmgewinn. Die Weiterführung der Partie ließ sich Weingut nicht mehr zeigen und gab auf.

Für den wiederholten Ausgleich sorgte am vierten Brett Uli Ziemann. Während sich sein Kontrahent auf dem Damenflügel konzentrierte, probierte es der Pfingstrittstädter mit Sticheleien am Königsflügel. Der Gegner tat ihm den Gefallen und ließ sich ins Bockshorn jagen, in dem er seine geschützte Königsstellung öffnete. Der Kötztinger schnürte daraufhin ein Mattnetz, so dass der Gegner aufgab.

Nicht vom Erfolg gekrönt war der Mut von Gerhard Mühlbauer am zweiten Brett. Kurz vor dem möglichen Figurengewinn wickelte er die Zugfolge falsch ab. In der Folge ging die Partie verloren. Erneut glichen die Badstädter aus. Am dritten Brett opferte Jindrich Havlik die Qualität. Es war alles im grünen Bereich, bis beide Seiten in Zeitbedrängnis gerieten. Zunächst ließ der Kötztinger einen Siegeszug aus und anschließend der Nürnberger das sichere Remis. Die zweite Gewinnchance wurde dann aber genutzt.

Beim Stand von 3,5:3,5 lief dann noch die Partie am Spitzenbrett. Andreas Mühlbauer erwehrte sich den ungestümen Angriffen seines Gegners sehr erfolgreich. Nach 90 Zügen endete die Partie remis, genauso wie der gesamte Wettkampf. (kkj)

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