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Basketball

Bayernliga-Derby ist Duell der Gegensätze

Während die Chamer Luchse nur noch zwei Siege zur Meisterschaft brauchen, kämpft der TSV Schwandorf mit Abstiegssorgen.
Andreas Koller

Mit aller Wucht wollen sich die Chamer Luchse (weiße Trikots) gegen Schwandorf durchsetzen.Foto: S. Tschannerl
Mit aller Wucht wollen sich die Chamer Luchse (weiße Trikots) gegen Schwandorf durchsetzen.Foto: S. Tschannerl

Cham.Die weiterhin ungeschlagenen Basketballer des ASV Cham wollen ihre Siegesserie in der Bayernliga weiter ausbauen. Der nächste Gegner ist dabei am Sonntag (15 Uhr) auswärts in der Oberpfalzhalle der TSV Schwandorf, der sich tief im Abstiegskampf befindet. Die Gastgeber erleben eine Saison zum Vergessen. Noch nie stand man so schlecht da in der Tabelle. In der Rückrunde konnte noch kein Spiel gewonnen werden und es hagelte zuletzt sieben Niederlagen am Stück. Nicht verwunderlich also, dass die Schwandorfer mit einer Bilanz von drei Siegen und 15 Niederlagen sich im Abstiegskampf der Liga befinden.

„Wir dürfen darauf keine Rücksicht nehmen und wissen, dass es in einem Derby immer heiß her gehen kann. Wichtig ist mir, dass wir wieder besser spielen als zuletzt in der zweiten Hälfte gegen Freising“, hofft Chams Trainer Bradley Melton auf eine Leistungssteigerung.

Beide Teams kennen sich aus den Duellen der vergangenen Jahre sehr gut. Das Hinspiel konnte der ASV mit 85:69 für sich entscheiden. Damals fehlten allerdings beim TSV mit Andreas Schindwolf und Leon Krampert zwei wichtige Stützen im Team. Aufpassen müssen die Chamer zudem auf die Topscorer Alwin Prainer 13,8 Punkte pro Spiel und Johannes Pflamminger (12,1), der zudem auch mit 2,1 Dreiern pro Spiel der beste Distanzschütze des Teams ist.

Nach der jüngsten Niederlage von Verfolger Slama Jama Gröbenzell können die Bayerwald Luchse Cham mit einem Sieg in Schwandorf und am Wochenende darauf gegen Lauf die Meisterschaft perfekt machen. ^

Für den TSV dagegen gilt es vor allem, einen Rhythmus zu finden, denn die kommenden Wochen können als Wochen der Wahrheit bezeichnet werden. Nacheinander kommt es zu direkten Duellen im Abstiegskampf. Freising, Amberg und Regensburg heißen die kommenden Gegner, die allesamt die letzten Plätze der Bayernliga Mitte belegen. Die Vorzeichen vor dem Oberpfalz-Derby könnten also nicht unterschiedlicher sein. Und dennoch: Trotz klarer Rollenverteilung für die Begegnung glaubt der TSV an seine kleine Chance: „Wir wollen einfach alles geben und den Chamern einen guten Kampf liefern. Und in so einem Derby gelten ja auch immer andere Gesetze“, zeigt sich TSV-Topscorer Alwin Prainer kämpferisch. (ckf)

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