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Fußball Landesliga

Bei Lam fehlen zu viele Stammkräfte

Die Osserbuam verlieren beim FC Tegernheim mit 2:4 (2:2). Die Abwehr kam immer wieder gehörig ins Schwimmen.

Die Osserbuam hatten mit Gentrit Isufi ihre liebe Mühe. Foto: Markus Schmautz
Die Osserbuam hatten mit Gentrit Isufi ihre liebe Mühe. Foto: Markus Schmautz

Lam.Nach dem 1:0 in Aiglsbach konnte der FC Tegernheim am Sonntagnachmittag gegen den Aufsteiger von der SpVgg Lam mit 4:2 (2:2) den zweiten Dreier folgen lassen. Mit 23 Punkten hat die Meyer-Elf nun vier Zähler Vorsprung auf die Abstiegsregion. Lam steckt mit 17 Zählern im Tabellenkeller fest.

Die Anfangsphase gehörte den Osserbuam, die erneut auf acht Spieler verzichten mussten. Christian Mühlbauer (3.) und Simon Loderbauer (21.) scheiterten mit guten Chancen. Dazwischen lag das 1:0 für die SpVgg Lam durch Moritz Seidel (18.). Mit dem 1:1 durch Gentrit Isufi (30.) wachte der FC Tegernheim auf, legte erneut durch Isufi den zweiten Treffer nach (37.). Fast mit dem Pausenpfiff erzielte Simon Loderbauer allerdings mit einem Distanzschuss das 2:2. Im zweiten Spielabschnitt wurde der FC Tegernheim stärker. Lams Abwehr kam nach langen Bällen, meist von Thomas Schneider geschlagen, immer wieder gehörig ins Schwimmen. Gentrit Isufi (49.) und Andreas Meyer (53.) scheiterten jeweils frei vor SpVgg-Keeper Bastian Lerch. In der 76. Minute traf Gentrit Isufi zum 3:2. Peter Hofbauer (83.) versäumte es, mit dem vierten Treffer den Deckel draufzumachen. Doch kurz darauf entschied Wasmeier die Partie zugunsten der Tegernheimer mit dem 4:2 (87.). Thomas Schweiger, der sportliche Leiter, coachte die erste Stunde von der Bank aus, da Co-Trainer Thomas Semmelmann im Urlaub weilte und Andreas Meyer erneut von Beginn an auflief. „Nach einer halben Stunde fanden wir in die Partie, drehten das Ergebnis mit einem Doppelschlag. Auch der Ausgleich kurz vor der Pause brachte uns nicht aus dem Konzept“, sagte Schweiger. Weiter: „Unsere Mannschaft übernahm das Kommando, war spielbestimmend, konnte nachlegen und holte einen verdienten Dreier.“

SpVgg-Chef Ludwig Koholka machte seinem Team trotz der Niederlage keinen Vorwurf: „Wir haben es versäumt, das 2:0 nachzulegen. Dazu hatten wir eine Großchance zum 3:3. Unsere Mannschaft wirft alles in die Waagschale, doch das Fehlen von so vielen Stammkräften macht sich halt einfach bemerkbar.“ (ofa)

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