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Fussball

Beide Teams hängen unten fest

Vor dem Landesliga-Derby plagen sowohl den SV Neukirchen Hl. Blut als auch die SpVgg Lam Personalsorgen.

Das Hinspiel im August hat die SpVgg Lam mit 3:1 gegen den SV Neukirchen Hl. Blut gewonnen.  Foto: Simon Tschannerl
Das Hinspiel im August hat die SpVgg Lam mit 3:1 gegen den SV Neukirchen Hl. Blut gewonnen. Foto: Simon Tschannerl

Neukirchen.Auch wenn die Temperaturen am Wochenende deutlich nach unten gehen sollen, soll das Landesliga-Derby zwischen dem SV Neukirchen beim Heiligen Blut und der SpVgg Lam stattfinden. Die beiden Nachbarn stehen sich am Sonntag (14 Uhr) gegenüber und kämpfen um wichtige Punkte für den Klassenerhalt, denn sowohl die „Rosenkranzler“ als auch die „Osserbuam“ hängen derzeit in der Relegationszone fest.

Mit seiner Mannschaft war Neukirchens Coach Thomas Seidl zuletzt überhaupt nicht zufrieden: „In den vergangenen beiden Spielen haben wir jeweils grottenschlechte zweite Hälften gespielt. Wenn wir uns gegen Lam nicht deutlich steigern, wird nichts zu holen sein.“

Für das Team des Liga-Neulings ist SV-Trainer Seidl dagegen voll des Lobes: „In Lam wurde in den letzten Jahren eine homogene Mannschaft aufgebaut, die nicht nur spielstark ist, sondern auch eine gute Mentalität hat. Mein Kollege Manfred Stern leistet exzellente Arbeit und der Verein ist hervorragend geführt. Ich bin mir sicher, dass die SpVgg den Klassenerhalt schaffen wird.“

Ein unangenehmer Gegner

Trotz der Lobeshymnen auf den Gegner sieht der 40-Jährige seine Truppe nicht chancenlos: „Wir haben in dieser Saison schon einige gute Spiele gemacht und wenn wir uns auf das besinnen, was wir können, sind wir für jedes Team ein unangenehmer Gegner. Ich bin gespannt, welches Gesicht die Jungs im Derby zeigen werden.“

Alles andere als optimal war bei Neukirchen die Vorbereitung auf die Partie, denn mehr als ein halbes Dutzend Spieler war unter der Woche angeschlagen oder krank. Stefan Pongratz und Roman Karl werden wahrscheinlich passen müssen. Adam Beranek und Maxi Steinhauer mussten am Dienstag das Training aufgrund von muskulären Problemen abbrechen. Ob das Duo auflaufen kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Lukas Perlinger, Felix Baumann und Dominik Weinberger haben gesundheitliche Probleme und mussten Trainingspausen einlegen. Auch Michael Rank ist nach einer hartnäckigen Grippe noch nicht hundertprozentig fit. (csv)

Kritik an Termin

  • Hoffen:

    Der Trainer ist über den Spieltermin alles andere als glücklich: „Wenn ein Nachbarduell im Bayerischen Wald am ersten Advent angesetzt wird, ist das schon etwas kurios. Aber es ist, wie es ist, und ich hoffe, dass dennoch einige Zuschauer vor Ort sein werden.“

Personalsorgen gehören auch bei der SpVgg Lam seit mehreren Wochen zur Tagesordnung. Nun hat es zu allem Überfluss auch noch Trainer Manfred Stern erwischt, der wegen eines Noro-Virus flach liegt. Sollte Stern passen müssen, werden die beiden Assistenztrainer Hans Schmalzreich und Thomas Altmann das Coaching übernehmen. Dem Gastspiel im Hohenbogenwinkel blickt Lams Vorstand Ludwig Koholka mit etwas gemischten Gefühlen entgegen: „Ich hoffe, dass uns der Spielausfall gegen Bad Kötzting nicht geschadet hat. Es wurde aber gut trainiert und zum Abschluss eines langen Fußballjahrs wäre es enorm wichtig, nochmal punkten zu können.“

Der frühere SpVgg-Kapitän rechnet mit einer hart umkämpften Partie: „Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze, aber ich gehe davon aus, dass es ein Duell auf Augenhöhe werden wird. Neukirchen spielt im Regelfall sehr diszipliniert und lässt defensiv nicht viel zu. Gegenüber der schwachen Vorstellung in Ettmannsdorf müssen wir in allen Bereichen wieder zulegen, um am Sonntag nicht leer auszugehen. Ein Punktgewinn ist unser Mindestziel.“

Lams Kapitän ist verletzt

Neben den Langzeitausfällen droht auch Kapitän Christian Mühlbauer auszufallen, der sich in Ettmannsdorf eine Bänderverletzung zugezogen hat. „Chris möchte es zwar mit einem Tapeverband und Schmerzmittel probieren. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es gehen wird“, meint Koholka, der auch noch hinter die Einsätze von Maximilian Wellisch und Simon Kopp kleine Fragezeichen setzt.

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