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Inline-Alpine-WM

Cham feiert das WM-Finale

Wenn das kein Grund zum Feiern ist für den FC Chammünster – die Inline-Alpin-Weltmeisterschaft war ein Spektakel erster Güte. Das Wetter war nahezu perfekt und die Zuschauerzahlen waren beachtlich. Und das finale Slalomrennen am Sonntag setzte das Sahnehäubchen auf die WM-Tage in Cham – zumindest aus Sicht des Veranstalters um OK-Chef Sigi Zistler.

Denn es gab für seine Truppe noch einmal zwei Medaillen. Claudia Wittmann, in Lauf eins auf Rang fünf, fuhr mit einem fulminanten zweiten Durchgang auf Platz zwei und raste damit zur WM-Silbermedaille. Gold ging an Ann-Kathrin Stolz, die ebenfalls einen tollen zweiten Durchgang hatte. Sie fuhr von vier auf eins. Bronze holte Ann-Krystina Wanzke.

Bei den Herren durchbrach der Lette Kristaps Zvejnieks die Phalanx der deutschen Läufer. Der Alpinfahrer und Olympiateilnehmer war einer der großen Favoriten auf den Weltmeistertitel. Er entthronte den amtierenden Weltmeister Sebastian Gruber vom FC Chammünster, der auf den Bronzerang kam.

Der Minstacher hat, wie seine Teamkollegin Claudia Wittmann, mit Team-Gold und einer Einzelmedaille die Erwartungen übertroffen – nach seinem schweren Sturz am Donnerstag nahezu eine Sensation. Gruber profitierte allerdings vom Ausscheiden von Franz-Josef Meier, der nach dem ersten Lauf auf Rang zwei gelegen hatte. Silbermedaillen-Gewinner wurde Manuel Zörlein. (kd)

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