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Basketball

Chamer wollen sich keine Blöße geben

Die Rollen sind klar verteilt: Der Spitzenreiter der Bayernliga Mitte ist gegen den TSV Schwandorfer klarer Favorit.

Die Chamer – hier gegen Freising – wollen das Derby für sich entscheiden.  Foto: Simon Tschannerl
Die Chamer – hier gegen Freising – wollen das Derby für sich entscheiden. Foto: Simon Tschannerl

Cham.ChamUnterschiedlicher könnte der Saisonverlauf von zwei Mannschaften kaum sein. Während die Bayerwald Luchse Cham ungeschlagen an der Tabellenspitze stehen, gelingt es den Schwandorfer Basketballern nicht, in die Bayernliga-Saison zu finden. Am Sonntag (15 Uhr) empfangen die Luchse den TSV in der Zweifachturnhalle über dem Hallenbad.

Wenn der Tabellenerste auf den Tabellenzehnten trifft, sind die Rollen in der Regel klar verteilt. „Wir werden Schwandorf sicherlich nicht unterschätzen“, warnt Chams Trainer Bradley Melton vor zu viel Leichtsinn vor der Partie. Auch wenn er mit der Leistung seiner Mannschaft in den jüngsten Spielen sehr zufrieden war, will er die Spannung hochhalten für die restlichen drei Spiele der Hinrunde. Und zwei davon finden in der heimischen Zweifachturnhalle statt.

Personell hat sich bei den Gästen im Vergleich zu den vergangenen Jahren kaum etwas verändert. Der US-Amerikaner Corey Williams, ehemals BG Sulzbach-Rosenberg, verstärkt die Aufbauposition auf der in diesem Jahr auch ein wenig der Schwachpunkt des TSV liegt. Mit Leistungsträger Leon Krampert (Auslandssemester) fehlt ein wichtiger Punktesammler die komplette Hinrunde. Kapitän Johannes Pflamminger verpasste verletzungsbedingt die ersten vier Saisonspiele und absolvierte so nur drei Partien bislang.

Auffallend ist jedoch, dass es eben jene drei Partien waren, in denen beim TSV ein Aufwärtstrend erkennbar war. 67:69, 67:61 und 69:71 hieß es gegen Freising, Neuötting und Schrobenhausen. Die zwei knappen Niederlagen gegen Freising und Schrobenhausen brachten zwar nichts Zählbares ein, auf die leichte Schulter nehmen sollten die Chamer die Gäste jedoch nicht.

Mit dem Sieg in Lauf wuchs das Selbstvertrauen bei den Chamer Spielern weiter an. Vor allem das Zusammenspiel als Team wurde in den letzten Partien immer besser. „Auch wenn es komisch klingt, auch wir haben eine gewisse Findungsphase hinter uns“, so Kapitän Andreas Koller.

Mit Sebastian Zierl kehrte am vergangenen Wochenende eine wichtige Stütze wieder zurück zur Mannschaft und gibt dem Luchs-Kader zusätzliche Tiefe. Eines der Ziele ist es nun, vor allem dem heimischen Publikum noch einmal zwei ansehnliche und erfolgreiche Basketball-Spiele im Jahr 2019 zu zeigen. „Wir werden noch mal Gas geben“, so Melton vor dem Wochenende. (ckf)

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