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Handball

Der ASV Cham ist gewappnet

Der Landesligist startet am 14. September in die neue Saison. Trainer Turecek blickt auf die lange Vorbereitungsphase zurück.
von Thomas Mühlbauer

Der ASV Cham – hier im Spiel gegen den TSV Roßtal – muss zum Saisonauftakt zum TV Erlangen-Bruck II. Foto: Simon Tschannerl
Der ASV Cham – hier im Spiel gegen den TSV Roßtal – muss zum Saisonauftakt zum TV Erlangen-Bruck II. Foto: Simon Tschannerl

Cham.Die lange Vorbereitungszeit der Chamer Handballer nimmt langsam ein Ende, denn am kommenden Samstag (Anwurf: 20 Uhr) ist der ASV Cham beim TV Erlangen-Bruck II zu Gast. Und es wird nicht die einzige Reise sein, die die Rot-Weißen nach Franken antreten müssen, denn der überwiegende Teil der 14 Mannschaften stammt aus dieser Region. Abwechslung bieten da einzig die Reisen nach Oberbayern, wenn es zum MTV Ingolstadt und zur HSG Freising-Neufahrn geht.

Dem ASV Cham dürfte in dieser Saison eine tragende Rolle in der Liga zukommen, denn nach dem überragenden zweiten Platz in der Vorsaison, in der man sich nur der Übermannschaft aus Heidingsfeld geschlagen geben musste, ist der Druck und die Erwartung natürlich groß. Denn die Mannschaft blieb gegenüber der Vorsaison nun doch unverändert, denn auch Tomas Soukup, der eigentlich nicht mehr spielen wollte, steht doch noch einmal zur Verfügung.

Ein Top-Transfer

Hinzu kommt, dass man mit Samuel Orlovsky, einen Transfer-Coup gelandet hat. Dieser wechselte vom Bayernligisten aus Regensburg in den Bayerwald. Angesprochen auf die Wochen der Vorbereitung lässt Trainer Filip Turecek wissen: „Die Vorbereitung läuft bislang gut, wobei ich aber noch nicht zu 100 Prozent zufrieden bin mit den gezeigten Leistungen.“

Vor allem das letzte Testspiel gegen Allach, dass verloren ging, brachte Turecek zur Weißglut: „Ich war maßlos enttäuscht, dass man so schlecht spielen kann.“ Doch hofft der Trainer, wenn er auf die anderen Testspiele blickt, dass Tahovsky & Co. hier nur einen schlechten Tag erwischt hatten. Denn wie üblich ist die Vorbereitungsphase bei Turecek kein Zuckerschlecken, viel Schweiß haben die Spieler hier verloren.

Doch die Früchte dieser harten Vorbereitung hat der ASV in der vergangenen Saison in jedem Spiel ab der 45. Minute ernten können. Denn wenn andere Gegner einbrachen, legte der ASV ständig zu.

Im Trainingslager in Pilsen wurde ebenfalls einiges ausprobiert. „Wir haben den Fokus vor allem am Anfang auf die Abwehr gelegt und natürlich einiges ausprobiert. Aber das gehört in der Vorbereitung mit dazu.“ Ein Prunkstück beim ASV soll auch wieder der schnelle Gegenstoß werden, bei dem es am Ende gilt, die freien Würfe zu verwandeln. Eine tragende Rolle im Spiel soll dabei auch Samuel Orlovsky zukommen. Denn seit Jahren hat der ASV wieder einen echten Mitte-Spieler in seinen Reihen. Ergänzt von Tahovsky und Soukup auf der Halb-Rechts- und Halb-Links-Position will man es schaffen, möglichst schwer ausrechenbar zu sein. Einzig Mandaus wird in den ersten vier Spielen fehlen. „Er musste sich einem geplanten Eingriff am Knie unterziehen“, wie Turecek informiert.

Vor allem mit Neuzugang Orlovsky ist Turecek hoch zufrieden, auch wenn es noch sicherlich ein bisschen dauern wird, bis alle Laufwege in Fleisch und Blut übergehen. „Die Qualität, die er mitbringt, ist für diese Liga schon herausragend, er wird uns enorm verstärken, da er ein sehr guter und vor allem cleverer Spieler ist.“

Viele Testspiele absolviert

In den Testspielen gegen Sulzbach, Metten und Deggendorf, die alle klar gewonnen wurden, zeigten die ASVler gute Leistungen. Der Test gegen die HSG Fichtelgebirge, einem Ligakonkurrenten, ging nach einer sehr guten ersten Halbzeit am Ende noch knapp verloren. „Hier haben wir stark gespielt, vor allem in der ersten Hälfte mit unserer Topelf.“ Wichtig für den Trainer war aber auch, dass alle Spieler in der Vorbereitungsphase verletzungsfrei blieben und so voll mitziehen konnten. Am 21. September wird der ASV um 19.30 Uhr das erste Heimspiel bestreiten.

Landesliga Nord

  • Termine:

    TV Erlangen-Bruck (14.9.), HC Erlangen III (21.9.), MTV Stadeln (28.9.), TSV Mainburg (12.10.), TSV Roßtal (19.10.), TSV Rothenburg (26.10.)

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