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Cham

Der nächste dicke Brocken für den ASV

Nach dem Erfolg gegen Mainburg reist der ASV Cham zum nächsten Konkurrenten nach Roßtal. Auch hier will man gewinnen.
von Thomas Mühlbauer

In der Abwehr müssen die Chamer Herren wieder sehr aufmerksam sein. Foto: Simon Tschannerl
In der Abwehr müssen die Chamer Herren wieder sehr aufmerksam sein. Foto: Simon Tschannerl

Cham.Es sind die ersten Wochen der Wahrheit in einer langen Saison für die Handballer des ASV Cham. Am vergangenen Samstag konnte man das erste von drei Spitzenspielen mit 31:20 gegen den TSV Mainburg für sich entscheiden. Doch viel leichter wird es auch am Samstag (Anwurf: 19.30 Uhr) nicht werden, wenn es zum TSV Roßtal geht.

Düster sind da bei den Rot-Weißen die Erinnerungen an die vergangene Saison, als beide Duelle gegen Roßtal verloren gingen. Diesmal reist man mit einer weißen Weste von 8:0 Punkten an. Roßtal hält da mit 7:1 Punkten dagegen. Etwas überraschend musste sich der TSV zuletzt mit 31:31 in Stadeln zufriedengeben.

Filip Turecek, Trainer des ASV Cham, weiß um die Schwere dieser Partie: „Das wird erneut ein Spiel um den ersten Platz werden, genau wie letzte Woche.“ Dies haben die Kreisstädter aber erstaunlich gut gemeistert, allerdings ist diese Begegnung für den Trainer abgehakt, auch wenn er sagt: „Wenn wir in Roßtal endlich mal etwas holen möchten, müssen wir genauso auftreten wie zuletzt.“

Die beiden Niederlagen aus der vergangenen Saison haben den Respekt vor den Hausherren ansteigen lassen, doch ist der ASV in diesem Jahr wesentlich stärker einzuschätzen, als noch im Vorjahr, wie auch Turecek zugibt: „Wir haben gezeigt, dass wir in dieser Saison jeden Gegner schlagen können.“

Die Mannschaft aus Roßtal zeichnet vor allem der starke Rückraum aus, vor allem spielt die Truppe gut zusammen und tritt mannschaftlich als geschlossene Truppe auf, was den Chamer Trainer imponiert: „Sie laufen von der ersten bis zur letzten Minute und kämpfen bis zum Umfallen.“ So wird es für jeden Gegner schwer, gegen den TSV zu punkten.

Aus Chamer Sicht muss man vor allem versuchen, mit hohem Tempo zu agieren, in der Defensive gut zu stehen und dann ganz schnell umzuschalten. „Das hat teilweise im letzten Spiel sehr gut geklappt, das war nahe an der Perfektion.“ Mitwirken wird in diesem Spiel auch Tomas Soukup, der nun wieder komplett hergestellt ist, zudem kann erstmals in dieser Saison Mandaus mit eingreifen, was den Trainer freut: „Wir haben nun wieder mehr Möglichkeiten auf Halb-Rechts. Davon werden auch die anderen Mitspieler wieder profitieren.“

Von der bekannten Zielsetzung, fast ohne Punktverlust den Ligaalltag zu bestreiten, will Turecek auch vor diesem Spitzenspiel nicht abrücken: „Ziel sind ganz klar die zwei Punkte, denn es muss auch mal möglich sein, in Roßtal zu gewinnen.“ Und sollte es doch nicht klappen mit einem Erfolg, geht die Welt beim ASV nicht unter, aber zumindest will der Trainer sehen, dass die Mannschaft alles gibt und versucht den bestmöglichen Handball zu spielen. Sollte dann Roßtal dennoch besser sein, sagt Filip Turecek: „Dann ist das für mich völlig in Ordnung, aber nur wenn die Tugenden gepasst haben.“

Chamer Herren

  • Team:

    Wieder eine Möglichkeit mehr hat Trainer Filip Turecek am Samstag zur Verfügung, denn erstmals in dieser Saison wird Mandaus wieder mitwirken.

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