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Vorbereitung

Der Neue spricht vom Aufstieg

„Oben angreifen“, lautet das Ziel des ASV Cham für die neue Saison. Verstärkung bekommt das Team aus Regensburg.
von Thomas Mühlbauer

  • Samuel Orlovsky kommt vom Bayernligisten aus Regensburg in den Bayerwald. Foto: Thomas Mühlbauer
  • Trainer Filip Turecek und Abteilungsleiter Norbert Meier heißen Samuel Orlovsky willkommen. Foto: rtn

Cham.Im letzten Jahr wollte man vorne mitspielen, am Ende wurde es Platz zwei, da die Handballer des ASV Cham in zwei Relegationsspielen knapp den Aufstieg in die Bayernliga verpassten.

In der Landesliga-Saison 2019/2020 haben es sich die Chamer nun zum Ziel gesetzt, nicht nur vorne mitzuspielen, sondern sie wollen ganz oben angreifen. Der Kader dürfte das auf jeden Fall hergeben, denn mit Samuel Orlovsky, der vom Bayernligisten aus Regensburg in die Kreisstadt wechselt, ist den Verantwortlichen der Rot-Weißen ein Transfer-Coup gelungen.

Der 25-Jährige konnte, vor seinem Engagement bei den Adlern in Regensburg, schon Drittligaerfahrung beim TV Kirchzell sammeln. Beim ASV Cham soll er auf der Position Rückraum-Mitte agieren.

Und Orlovsky redet bei seiner Vorstellung nicht lange um den heißen Brei herum und formuliert das Ziel klar: „Ich möchte mit dem ASV den Aufstieg schaffen und natürlich verletzungsfrei durch die Saison kommen.“

Trainer Filip Turecek, der mit seiner Truppe seit Anfang Juli trainiert, ist mit der bisherigen Vorbereitung zufrieden. Die Spieler haben sehr gut gearbeitet und kamen entsprechend fit zum Trainingsauftakt. Zum Neuzugang Samuel Orlovsky ließ Turecek wissen: „Ich hab einen klassischen Mittelmann gebraucht, im letzten Jahr, hat diese Position stets Tomas Soukup gespielt, der eigentlich sein Leben lang die Position Halb-Rechts gespielt hat.“

Soukup macht weiter

Mit Orlovsky dürfte das Spiel des ASV Cham sicherlich noch viel zielgerichteter werden. Besonders froh ist man im beim ASV auch darüber, dass sich Tomas Soukup, der eigentlich nicht mehr spielen wollte, überzeugen ließ, auch in der kommenden Saison wieder voll mit anzugreifen. „Das ist ganz wichtig für uns, ich hab lange mit ihm geredet und er hat jetzt wieder richtig Lust auf Handball und wird unsere Qualität im Kader weiter nach oben treiben“, sagt Turecek. Rückblickend auf die bisherige Vorbereitung ist der Trainer durchaus zufrieden. „Die Jungs wussten, was in der Vorbereitung auf sie zukommt, ist es doch mittlerweile schon die dritte unter meiner Regie“, sagt Turecek. Drei Wochen verbrachten sie nur im ASV- Stadion und absolvierten unzählige Laufeinheiten, ehe es kürzlich in die Halle ging, wo nun mit dem Ball gearbeitet wird.

In die Saison startet der ASV Cham am Samstag, 14. September mit dem schweren Auswärtsspiel gegen den TV Erlangen-Bruck II, ehe er eine Woche später den HC Erlangen III zum ersten Heimspiel empfängt. Bis es um Punkte geht, stehen sechs Testspiele an und das Vorbereitungsturnier in Pilsen. Am Wochenende hatte das Team zudem schon ein erstes Trainingslager absolviert. Und welches Saisonziel verfolgt der Trainer? „Ich möchte nicht Fünfter oder Vierter werden, ich will eigentlich jedes Spiel gewinnen.“ sagt Turecek.

So will er auch gar nicht verneinen, dass er in diesem Jahr auch wieder um den Aufstieg mitspielen möchte. Doch auch die Gegner sind durchaus stark: „Mit dem TSV Rothenburg oder auch der HSG Fichtelgebirge haben wir sehr starke Konkurrenz in der Liga.“ Doch Bange machen gilt, denn wie es Turecek ausdrückt, gehe man mit einem sehr positiven Gefühl in die Saison: „Wir haben eine sehr gute Mannschaft, die mit Samuel noch einmal extrem an Qualität hinzugewonnen hat.“

Konstante Leistungen zeigen

Zudem ist der Kader gegenüber der Saison nun unverändert geblieben.“ Doch ein Selbstläufer wird es nicht werden. Turecek möchte eine Auf und Ab, wie in manchen Phasen der letzten Saison, nicht mehr erleben: „Wir müssen versuchen, dass wir über die ganze Saison eine konstante Leistung hinlegen.“ Abteilungsleiter Norbert Meier sieht das Saisonziel ähnlich: „Wir möchten am Ende der Saison unter den ersten Drei landen, ich bin mir sicher, wir werden eine gute Rolle spielen.“ Den Kader sieht Meier gut aufgestellt, solange man verletzungsfrei bleibt.

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