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Schorndorf

Derby-Sieg sichert Klassenerhalt

Den letzten theoretischen Zweifel am Klassenerhalt ausgeräumt hat die Elf des SSV Schorndorf mit einem hochverdienten 2:1-Erfolg im Lokalderby beim Nachbarn SV Atzenzell/Sattelbogen.

Ein kampfbetontes Derby lieferten sich Atzenzell/Sattelbogen und Schorndorf.  Foto: (cls)
Ein kampfbetontes Derby lieferten sich Atzenzell/Sattelbogen und Schorndorf. Foto: (cls)

Schorndorf.Beide Mannschaften schenkten sich nichts, es war bis zum Ende eine kämpferische sehr intensive Partie.

Beim SSV musste Angreifer Bernhardt verletzt raus, nach rund 20 Minuten ging Schorndorf trotzdem in Führung. Einen mustergültigen Konterangriff schlossen M. Schlecht mit seinem Zuspiel von der linken Außenbahn und Klaußner mit der Direktabnahme zum 0:1 erfolgreich ab. Atzenzell-Sattelbogen drängte danach mächtig, der Unparteiische verteilte an Schorndorf inflationär gelbe Karten und es gab für den Gastgeber zahlreiche gefährliche Freistoßmöglichkeiten. Eine Großchance von Atzenzells Goalgetter Riedl entschärfte SSV-Keeper Steiner mit einer Glanzparade.

Nach dem Wechsel dominierte mit toller kämpferischer und läuferischer Moral eindeutig Schorndorf. Atzenzell schien relativ platt und brachte nach vorne kaum gefährliche Aktionen zustande. Zahlreiche, verpasste Großchancen auf SSV-Seite insbesondere von Schmidbauer und Winter verhinderten eine frühzeitige Vorentscheidung. Aus dem Nichts gab’s dann eine Viertelstunde vor Schluss ein Strafstoß für Atzenzell-Sattelbogen. Keeper Steiner holte Riedl von den Beinen und dieser verwandelte zum 1:1. Doch statt der nun von Atzenzell erwarteten Schlussoffensive spielte Schorndorf weiterhin eindrucksvoll auf Sieg, doch die Chancenverwertung blieb mangelhaft. Unmittelbar vor Schluss fiel doch noch der SSV-Siegtreffer unter gütiger Mithilfe des Atzenzeller Schlussmanns, der einen Ball aus den Händen gleiten ließ. Der eingewechselte Hauptvorstand Thomas Reiser stand goldrichtig und musste nur noch zum 2:1 einschieben. Letztendlich ging der SSV-Erfolg in Ordnung, Atzenzell hatte im zweiten Abschnitt außer dem Elfmeter nach vorne nicht mehr viel zu bieten. Nun will Schorndorf mit einem Heimsieg gegen die abstiegsgefährdete SG Regental noch Platz vier. (cls)

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