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Die Arracher sind die Derby-Experten

Über zahlreiche Derbys konnten sich die Fußballmannschaften aus dem Bereich Roding in der A-Klasse Süd Saison erfreuen.
Mühlbauer Thomas

Dreimal holte der TB Roding gegen „Kreith“ den Rückstand auf.  Foto: rtn
Dreimal holte der TB Roding gegen „Kreith“ den Rückstand auf. Foto: rtn

Roding.Denn die Einteiler in der Liga meinten es gut.

Mit dem FC Stamsried, TB 03 Roding, DJK Arrach, VfB Wetterfeld und dem SV Mitterkreith befinden sich gleich fünf Teams in der Liga, die alle geografisch dicht beisammen liegen. Grund genug, in der spielfreien Zeit aufgrund der Covid-19-Pandemie einen Blick auf die Derbywertung im Raum Roding zu werfen.

In der Vorrunde erwies sich die DJK Arrach als ausgewiesener Experte, denn alle vier bislang ausgetragenen Derbypartien entschied die Elf von Gregor Kazanowski für sich. Vor allem mit dem FC Stamsried (6:3) und dem VfB Wetterfeld (5:1) machte man kurzen Prozess. Größtes Highlight dürfte aber sicherlich der Auswärtserfolg am Rodinger Esper (2:1) gewesen sein. Einen harten Kampf lieferte man sich mit dem SV Mitterkreith, den man am Ende mit 1:0 niederrang. Dicht dahinter folgt der FC Stamsried, der ebenfalls zwölf Punkte hat, allerdings bei einem Spiel mehr. Die Stamsrieder mussten einzig die Partie gegen Arrach verloren geben. Gegen den VfB Wetterfeld konnte man sowohl das Hin- als auch das Rückspiel für sich entscheiden, bei stolzen 10:1-Treffern. Auch den Mitterkreithern schenkte man vier Tore ein. Einzig gegen die Bezirksligareserve aus Roding tat man sich etwas schwerer, am Ende reichte es aber zu einem hart erkämpften 2:1-Erfolg.

Von 18 möglichen Derbypunkten aus bislang sechs Partien holte der Turnerbund zehn Punkte. Zweimal stand der TB gegen den VfB Wetterfeld auf dem Platz, zweimal siegte er. Mit einem denkwürdigen 3:3 gegen den SV Mitterkreith, am 17. November, vor heimischen Publikum am Esper verabschiedete man sich in die Winterpause. Denkwürdig deswegen, da der TB vor 150 Zuschauern drei Mal einem Rückstand hinterherlief. Durch den Treffer von Andreas Wistuba (84.) wurde der „Worst Case“, gegen „Kreith“ zu verlieren, noch abgewendet.

Keine Derbyexperten dürften in diesem Jahr die Wetterfelder werden, denn die Härtl-Truppe ging einzig gegen den SV Mitterkreith (5:0) als Sieger vom Feld. In den fünf weiteren Derbys ging der SV, bei einem Torverhältnis von 4:24 Toren, sang- und klanglos unter. Der Respekt vor den Nachbarn war scheinbar bislang stets zu groß. Seit Jahren ist der SV Mitterkreith fester Bestandteil der A-Klasse. Immer wieder ist man aber im hinteren Drittel zu finden. Von 15 möglichen Derbypunkten holten die „Kreither“ aber nur einen Zähler (3:3 gegen Roding). In den restlichen Partien musste man das Feld jeweils als Verlierer verlassen. Doch noch ist der letzte Platz in der Derbywertung nicht zementiert, denn in den ausstehenden Derbys gegen Stamsried, Wetterfeld und Arrach hat man die Chance, die Bilanz deutlich aufzubessern. (rtn)

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