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Stocksport

Die deutschen Weitenjäger räumen ab

Michael Späth holte bei der WM/EM mit 101 Metern Silber bei der U23

Michael Späth vom FC Altrandsberg, Bastian Simon, Alexander Anzinger und Max Vaitl (v. li.) freuen sich über Edelmetall.  Foto: Beate Purucker Beate
Michael Späth vom FC Altrandsberg, Bastian Simon, Alexander Anzinger und Max Vaitl (v. li.) freuen sich über Edelmetall. Foto: Beate Purucker Beate

Regen.Zweimal Gold sowie je einmal Silber und Bronze – der Weitennachwuchs des Deutschen Eisstock-Verbandes (DESV) hat bei der Welt- und Europameisterschaften der Junioren und Jugend in Regen richtig abgeräumt.

Johannes Michl vom SV Pocking katapultierte sich mit seinem Eisstock vor über 800 begeisterten Zuschauern zum Europameister der Jugend U16. Für einen weltmeisterlichen schwarz-rot-goldenen Doppelerfolg sorgten Alexander Anzinger (EC Ebing) und Lokalmatador Michael Späth (FC Altrandsberg) bei den Junioren. Außerdem holte sich Bastian Simon vom SV Hagenhill EM-Bronze bei der U19-Jugend. „An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit“, dürfte sich Alexander Anzinger vom EC Ebing nach der Junioren-Weitenjagd im Hexenkessel von Regen gedacht haben. Der Deutsche Meister hat sich mit einer Bombenserie und einer überragenden Bestweite von 107,33 Meter zum U23-Weltmeister gekürt und damit die Nachfolge seines „Mühldorfer Nachbarn“ Markus Schätzl (SV Oberbergkirchen) angetreten. Mit dem ersten Durchgang auf eine Weite von 98,49 Meter übernahm der 21-jährige Industriemechaniker sofort die Führung. Diese baute der an diesem Tage unschlagbare Blondschopf ü nach und nach auf 100,75 bzw. 106,02 und 107,33 Meter so übermächtig aus, dass selbst Michael Späth vom FC Altrandsberg nicht mithalten konnte.

Der Lokalmatador und Topfavorit musste sich mit 101,01 und großem Rückstand von über sechs Metern sowie Silber abfinden. Anzinger, dessen bisher größter internationaler Einzelerfolg eine Vize-Europameisterschaft war, wäre bei seiner Freitagabendgala selbst mit seinem schlechtesten (98,49) der fünf Versuche sogar noch WM-Dritter geworden. Bronze sicherte sich erstaunlicherweise der erst 17-jährige Österreicher Sebastian Sommerer (98,18). (cal)

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