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Sport aus Cham
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Gewichtheben

Die „Diljemer“ fahren sicher alles auf

TB 03 Roding angespannt zum AC Germania St. Ilgen: Wenn die „Wundertüte“ dort viel Inhalt hat, dann droht eine Niederlage.

Nach dem Ausfall von Simon Brandhuber rückt für den Kampf in St. Ilgen Gregor Nowara wieder an die erste Stelle in der Rodinger Staffel. Foto: rhe

Roding.Nach dem Gastspiel beim KSV Durlach die nächste weite Bundesliga-Reise für die TB-Heber: 325 Kilometer einfach nach Leimen bei Heidelberg an. Der AC Gemania St. Ilgen glänzte beim letzten Wettkampf dank seiner beiden Bulgaren und dem bärenstarken Robby Behm aus Chemnitz mit 795 Punkten. Somit sind die „Turner“ von der Regenreibm nur Außenseiter. Doch ein Punktgewinn könnte drin sein, allerdings stehen nicht alle bewährten Kräfte zur Verfügung.

Simon Brandhuber hat es bei der WM in Anaheim doch schwerer erwischt (wir berichteten), er fällt aus. Er war ja in einer Top-Verfassung, seine Punkte wären ganz wichtig gewesen. Doch sein Missgeschick hatte Folgen. Damit sinken die Siegchancen des Bayerwald-Teams am Neckar: „Dennoch dürfen wir die Flinte nicht frühzeitig ins Korn werfen, denn wir wissen aus Erfahrung, dass St. Ilgen sehr unterschiedliche Leistungen bringt, bedingt durch Ausfälle“, gibt sich Trainer Matthias Hecht als Psychologe.

St. Ilgen war ja zum Saisonstart 2016 in Roding nicht angetreten. Doch auch ohne Gegner machten die TBler 716,4 Punkte. Die „Wundertüte“ St. Ilgen, im Volksmund „Diljemer“, hatte in der letzten Saison eine Bestmarke von 814 Punkten als Inhalt. Mit den zwei starken Ausländern. Die schwächste Leistung von 541 Punkten gab es ohne die Legionäre. Der Saisondurchschnitt mit 544 Punkten spricht Bände. Doch das Spiel geht weiter: Erster Saisonwettkampf mit 597 Punkten gegen Mutterstadts 800, zweiter Wettkampf 509 gegen den AV Speyer mit 905 Punkten. Zuletzt waren es aber plötzlich wieder 795 Punkte gegen Pforzheim mit 605 Punkten.

Da müssen die Rodinger keine Propheten sein, um zu erwarten, dass die „Diljemer“ am Samstag wieder alles aufbieten werden, um zu gewinnen. Simon Brandhuber kann verletzungsbedingt nicht starten, Peter Kulzer ist ebenfalls noch nicht fit, Andreas Hecht rückt nach. Der Wettkampf wurde auf Wunsch der St. Ilgener um eine Woche vorverlegt.

Der AC Weiden richtet am Samstag erstmals das Nikolaus-Pokalturnier der Oberpfalz aus. Zum Jahresabschluss schickt der TB 03 eine neunköpfige Abordnung in die Max-Reger-Stadt. Sein Debüt gibt Alexander Meingast. Die Wettkampfleitung hat erstmals der neue Bezirksjugendleiter Daniel Nowara vom TB 03, der in dieser Funktion in die Fußstapfen seines Vaters Gregor tritt. Traditionell versuchen alle Nachwuchssportler beim letzten Wettkampf der Saison nochmals Bestmarken zu setzten. Die Trainer gaben beim Nikolaus-Pokalturnier schon immer Anfängern eine Chance. Ihr erstes Nikolaus-Pokalturnier bestreiten auch Jonas Eberhardt und David Meingast, nachdem sie beim Bayerischen Herbstturnier ihre erst Bewährungsprobe bestanden hatten. Rishabh Saini gilt bei den Kindern mit seinen zwölf Jahren als Deutscher Schülermeister schon ein Routinier. Marcel Knauth, Cheyenne Koralewski und Marie-Kristin Biener vertreten den TB 03 bei den Schülern. Für Biener ist es der letzte Schüler-Wettkampf, ab Januar hat sie als Jugendliche keine Technikwertung mehr. Auch ohne Top-Frau Annika Pilz wollen die TBler die Mannschaftswertung der Kinder und Schüler gegen den ASV Neumarkt und Gastgeber AC Weiden gewinnen. Bei der Jugend peilen Christoph Kellermeier bis 85 kg und Moritz Meier bis 94 kg den Turniersieg an. (rhe)

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