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Bayernliga

Die DJK Vilzing ist Tabellenführer

Ivan Milicevic und Fabian Trettenbach treffen fünfmal beim 6:2-Sieg der DJK gegen das junge Team des Würzburger FV.
von Thomas Mühlbauer

Zwei Spieler, fünf Treffer – Fabian Trettenbach (r.) traf in Würzburg zweimal, Ivan Milicevic (li.) schnürte sogar einen Dreierpack.  Foto: Simon Tschannerl
Zwei Spieler, fünf Treffer – Fabian Trettenbach (r.) traf in Würzburg zweimal, Ivan Milicevic (li.) schnürte sogar einen Dreierpack. Foto: Simon Tschannerl

Cham.Die Zahlen des Punktspielauftaktes der DJK Vilzing am Samstagnachmittag gegen den Würzburger FV sprechen eine deutliche Sprache – 6:2 nach 90 Minuten, 4:1 bereits zur Halbzeit. So sieht ein Auftakt nach Maß aus. Dazu sind die Huthgartenkicker nun auch noch Tabellenführer.

Doch Vilzings Trainer Christian Stadler ist nach Spielschluss bemüht, das Ergebnis richtig einzuordnen: „Wir haben nicht gut gespielt, aber auch nicht schlecht. Wir haben vielmehr das Optimale rausgeholt.“ Das Spiel in Würzburg fand auf Kunstrasen statt, dieser war sehr eng und klein. „Es war ein schwieriges Spiel, denn richtigen Kombinationsfußball konnte man auf diesem Platz nicht aufziehen“, sagte der Vilzinger Coach. Dennoch war Stadler zufrieden, was seine Truppe zum Punktspielauftakt gezeigt hat. Nachdem das zweite Spiel zwischen dem SV Seligenporten und dem SC Eltersdorf ausgefallen ist, steht die DJK nun vor dem Spitzenspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Seligenporten an der Tabellenspitze.

Lauern auf Würzburger Fehler

Dass Christian Stadler das Ergebnis gegen die Würzburger nicht überbewerten will, liegt auch daran, dass seine Elf davon profitierte, dass bei den Gastgebern zahlreiche Spieler verletzt fehlten. Deshalb hatte Trainer Berthold Göbel gleich vier U19-Spieler in der Startformation. „Uns war klar, dass die natürlich den ein oder anderen Fehler mehr machen werden, darauf haben wir uns dann ausgerichtet und dies gnadenlos ausgenutzt“, sagte der DJK-Trainer.

Gegen das Dreieck Luge, Trettenbach und Milicevic war kein Kraut gewachsen. In der 18. Minute war die DJK-Führung fällig, als die Hausherren im Spielaufbau den Ball verloren und die DJK eine gute Kombination über mehrere Stationen mit Trettenbachs Pass zu Milicevic beendete. Der traf schließlich zum 0:1. Die DJK Vilzing agierte weiterhin druckvoll nach vorne.

Spitzenwert

  • Luge:

    Andre Luge spielt die stärkste Saison seit Jahren. Mit 19 Treffern steht er an der Spitze der Torjägerliste in der Bayernliga Nord. Auch die Liste der Vorlagengeber führt er mit elf Torvorlagen.

  • Spitzenspiel:

    Am Samstag (Anstoß 14 Uhr) kommt es am Huthgarten zum Spitzenspiel, wenn Tabellenführer DJK Vilzing (50) den Tabellendritten SV Seligenporten (47) empfängt. (rtn)

In der 23. Minute legten die Huthgartenkicker nach. Vilzings Keeper Putz schlug einen weiten Ball nach vorne zu Luge, der der Abwehr entwischte, Würzburgs Keeper Dietz versuchte noch zu retten, stürmte aus seinem Kasten und foulte Luge. Den folgenden Elfmeter verwandelte Milicevic zum 2:0. Nur 60 Sekunden später klingelte es erneut im Würzburger Kasten. Nach einer guten Angriffskombination köpfte Milicevic eine maßgenaue Flanke zum 0:3 ein. Etwas strittig aus Vilzinger Sicht war die Szene zum 3:1 von Lorenz per Elfmeter in der 28. Minute. Vorausgegangen war ein vermeintliches Handspiel im DJK- Strafraum. Doch die Vilzinger steckten den Gegentreffer ungerührt weg und legten in der 40. Minute nach. Trettenbach hatte sich am Strafraum um seinen Gegenspieler gedreht und traf zum 4:1-Pausenstand.

DJK Vilzing im Spielfluss

Spätestens nach der Pause hatte sich die DJK Vilzing endgültig mit dem kleinen Platz angefreundet und fand zum gewohnten Spielfluss. Nur 60 Sekunden nach Wiederanpfiff schlug Kapitän Trettenbach erneut zu. Er versetzte seinen Gegenspieler und netzte zum 5:1 ein. Damit gab sich die DJK Vilzing nun zufrieden und ließ es etwas ruhiger angehen, wobei es Stadler gefiel, dass seine Elf den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen ließ.

Als die Vilzinger in der Abwehr nicht mehr zu 100 Prozent konzentriert waren, verkürzte Bozesan in der 75. Minute aus kurzer Distanz auf 2:5. Drei Minuten später machte Tobias Hoch nach Vorarbeit von Luge noch das halbe Dutzend voll. Am Ende war Stadler zufrieden mit der Leistung seiner Elf und dem Ergebnis. Nach diesem gelungenen Auftakt können die Huthgartenkicker mit breiter Brust ins Spitzenspiel gehen.

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