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Die „Frösche“ spielen gern im Osten

Man muss schon zweimal auf die Tabelle der Fußball-Kreisliga Ost blicken, wenn man schaut, wo die „Frösche“ aus Neukirchen-Balbini aktuell gestrandet sind.
Mühlbauer Thomas

Die „Frösche“ brauchen noch ein paar Punkte für den sicheren Klassenerhalt.  Foto: Mühlbauer
Die „Frösche“ brauchen noch ein paar Punkte für den sicheren Klassenerhalt. Foto: Mühlbauer

Neukirchen.Denn 21 Punkte aus 18 Partien bedeuten derzeit Rang zehn in der Kreisliga Ost. So beträgt der Vorsprung auf den Relegationsrang nur sieben Punkte.

Bei der Suche nach Antworten könnte einem in den Sinn kommen, es liegt an der neuen Umgebung, denn seit dieser Saison spielt die SpVgg nach fünf Jahren wieder im „Osten“. Zuletzt duellierte man sich in der Saison 2013/2014 mit den Teams aus dem Landkreis. Doch daran liegt es nicht, wie Abteilungsleiter Marco Kiener betont: „Zum einen sind wir freiwillig gewechselt, weil die Fahrtstrecken gleich bleiben.“ Vielmehr liege es daran, dass zahlreiche Leistungsträger in der Hinrunde verletzt fehlten. Zu Spitzenzeiten mussten acht Spieler ersetzt werden: „Wir konnten so nie zweimal hintereinander mit der gleichen Mannschaft auflaufen.“ Für Trainer Stephan Noe, der das Amt vor der Saison wieder von Andreas Rogalski übernahm, kein leichtes Unterfangen.

Die Analyse zum Winter von Kiener lautet so: „Natürlich haben wir uns das etwas anders vorgestellt, aber wenn du so viele Verletzte hast, kannst du das auf Dauer nicht kompensieren.“ Die Hoffnung ruht nun auf den verbleibenden Spielen, denn das Lazarett hat sich schon zur Rückrunde immer mehr gelichtet. Dies zeigte sich auch in den Ergebnissen. Von den bislang fünf Rückrundenpartien gewann man drei, bei zwei Niederlagen. Bis es nun im September hoffentlich mit Punktspielen wieder losgehen kann, hält sich bei den „Fröschen“ jeder Spieler selber fit.

Die Motivation fällt nicht schwer, denn die Kicker haben sich untereinander ein paar Challenges ausgedacht, die nun abgearbeitet werden. Dass die Spieler, wenn sie wieder auf den Platz dürfen, nach der langen Pause die Lust am runden Leder verloren haben, daran glaubt Kiener nicht. Vielmehr sagt er: „Aktuell schaut es bei uns so aus, dass sie mehr Lust denn je haben, endlich wieder auf den Platz zu dürfen.“ Der Spartenboss der „Frösche“ blickt dabei optimistisch in die Zukunft, denn wenn die Corona-Fallzahlen sich auf einem normalen Niveau einpendeln, steht der Rückkehr zum Trainingsbetrieb wohl in naher Zukunft nichts mehr im Wege. So hat die SpVgg auch für den BFV-Vorschlag gestimmt. „Wir haben das objektiv betrachtet und nicht aufgrund unserer Tabellensituation festgemacht. Wir finden, es ist von allen Lösungen, die fairste“, sagt Kiener. Bis man die Mannschaft wieder mit eigenen Jugendspielern verstärken kann, werden wohl noch zwei Jahre vergehen, zudem hält man nach neuen Spielern stets die Augen offen. Und wenn es dann wieder um Punkte geht, stehen unter anderem noch die interessanten Spiele gegen Neubäu und Untertraubenbach an. (rtn)

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