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Die Kegler beenden offiziell die Saison

Auf-und Absteiger stehen fest. Zu Platzierungen hat auch die Bundesligareform Einfluss auf die Zusammenstellung der Ligen.

Die Corona-Krise zwang  auch die Kegler zum Saisonabbruch.  Foto: Simon Tschannerl
Die Corona-Krise zwang auch die Kegler zum Saisonabbruch. Foto: Simon Tschannerl Foto: Simon Tschannerl

Cham. Nun ist es amtlich. Die Kegler beenden die Saison auf Bundes- und Landesebene mit sofortiger Wirkung. Sowohl der Deutsche Keglerbund Classic (DKBC) als auch der Bayerische Sportkeglerverband (BSKV) erklärten die Saison jeweils am 16. Spieltag, also zwei Runden vor dem ordentlichen Abschluss, für beendet.

Nachdem der VfB Sangerhausen gegen den vorzeitigen Saisonabbruch Einspruch einlegte, sicherten beide Verbände ihren Beschluss nochmals durch eine Befragung der zuständigen Entscheidungsgremien ab. Damit wird auch die Bundesligareform wirksam, die eine Reduzierung der bisher vier auf drei Zweite Ligen vorsieht.

Aus der Region steigen mit den Damen der SG Walhalla und Rot-Weiß Hirschau bei den Männern zwei Erstliga Teams ohne Einfluss der abgebrochenen Saison in die Zweite Bundesliga ab. Raindorf und Amberg bleiben Erstligisten.

Kegeln

Matze Weber wechselt nach Raindorf

Der beste Kegler im Landkreis Cham bricht seine Zelte bei Rot-Weiß Zerbst ab und schließt sich den Chambtalkeglern an.

Die Zweitligisten Gut Holz Bruck bei den Frauen und die Männer vom SC Luhe-Wildenau müssen den Weg in die Bayernliga antreten. Dasselbe gilt auch für die Männer von GH SpVgg Weiden. Nach 23 Jahren Bundesliga steigen die Nordoberpfälzer trotz eines 7. Tabellenplatzes in der 2. Liga Süd/Mitte ab – und das kurioserweise durch den SC Regensburg.

Matze Weber wurde seinem Wechsel zurück in den Bayerwald noch einmal Deutscher Meister mit Rot- Weiß Zerbst. Foto: Simon Tschannerl
Matze Weber wurde seinem Wechsel zurück in den Bayerwald noch einmal Deutscher Meister mit Rot- Weiß Zerbst. Foto: Simon Tschannerl Foto: Simon Tschannerl

Der SC erkämpfte sich nämlich in der Parallelliga Süd/West mit seinem vierten Platz das Recht, zukünftig in der 2. Liga Mitte zu spielen, und drückte dadurch Weiden aus der Liga. Neben der SG Walhalla spielen nach ihrem 2. Tabellenplatz die Damen des ASV Fronberg in der zukünftigen 2. Bundesliga Mitte. Auf Landesebene hielten die Sportclub-Damen in der Bayernliga, die BSC-Frauen in der Landesliga und die Männer vom TSV Wörth ihre Plätze in der Landesliga.

Corona-Pandemie

  • Spiele:

    Für einen normalen Spielbetrieb müssten aber bis September wohl die Abstandsregel fallen, und das darf in Zweifel gezogen werden. (odw)

Wie geht es weiter? DKBC und BSKV offerieren ihren Optimismus durch einen Terminplan, der die Eröffnung der neuen Saison im September vorsieht. Das darf aber mit Skepsis betrachtet werden. „Kegeln ist zwar durchaus eine nahezu kontaktfreie Sportart; an geregelten Wettkampfbetrieb ist aber aus zwei Gründen noch nicht zu denken. Zum einen handelt es sich um eine Mannschaftssportart mit Körperkontakt nur über die Kugel, zum anderen um eine Sportart in geschlossenen Räumen“, muss auch der DKBC einräumen.

Auf- und Abstieg

Beschluss: Das Präsidium des DKBC erklärte die Saison 19/20 nach einer Befragung der Mitglieder des Ländersportrates und dessen Zustimmung nach dem 16. Spieltag für beendet. Auf- und Abstieg werden nach dem Tabellenstand nach dem 16. Spieltag durchgeführt. Der Bayerische Sportkeglerverband sicherte seine analoge Entscheidung durch eine Befragung der Sportwarte und Mitglieder des Hauptvorstandes ebenfalls ab.

Männer 1. Bundesliga: Deutscher Meister RW Zerbst; Absteiger Nibelungen Lorsch und RW Hirschau – gehen beide in die 2. Bundesliga Mitte Wegen der Ligenstruktur (Reduzierung der zweiten Bundesligen von 4 auf 3) wird die Erste Bundesliga 20/21 vorübergehend auf 12 Mannschaften aufgestockt.

Männer Bayernliga Nord: Aufsteiger in die 2. Bundesliga: : TV Eibach 03; Absteiger in die Landesliga Nord: SKV Versbach, Lohengrin Kulmbach, in die Landesliga Mitte: FAF Hirschau

Männer Landesliga Mitte: Aufsteiger in die Bayernliga Nord: Victoria Fürth; Absteiger: FSV Sandharlanden in die Bezirksoberliga Oberpfalz; TV Altdorf in die Bezirksoberliga Mittelfranken

Männer Bezirksoberliga: Aufsteiger in die Landesliga Mitte: RW Hirschau II; Absteiger in die Bezirksliga: SKK Raindorf II; TSV Kümmersbruck

Männer Bezirksliga: Aufsteiger in die Bezirksoberliga: TSV Rohr und SV Grafenwöhr; Absteiger in die Bezirksliga A Nord: SKC Rieding Walting; TB Wygant/Weiden

Männer Bezirksliga A Nord: Aufsteiger in die Bezirksliga: GHBF Amberg; Absteiger: SKC Floss II und GH Altenstadt in den Kreis Weiden; SKC Thenried in den Kreis Cham; TSV Schwandorf II in den Kreis Amberg

Frauen Bayernliga Nord: Aufsteiger in die 2. Bundesliga Mitte TSV Breitengüßbach; Absteiger in die Landesliga Mitte: FEB Amberg, GH Häusling, in die Landesliga Nord Steig Bindlach

Frauen Bezirksliga Nord: Aufsteiger in Bezirksoberliga: SKK Bad Kötzting; Absteiger in den Kreis Amberg: FEB Amberg II (odw)

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