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DJK-Generalprobe beim FC Passau

Hinten Stabilität zeigen – vorne Akzente setzen lautete die Devise für die DJK Vilzing im letzten Testspiel am Sonntag.
Thomas Mühlbauer

Milicevic und Co. sind zum letzten Formtest vor dem Re-Start zu Gast beim FC Passau.
Milicevic und Co. sind zum letzten Formtest vor dem Re-Start zu Gast beim FC Passau. Foto: Simon Tschannerl

Cham.Nun ging es doch ganz schnell. Die bayerische Politik gab den Spielbetrieb ab 19. September frei, der Bayerische Fußballverband reagierte und setzte sofort den Spielplan in Kraft. Damit bestreitet die DJK Vilzing am Sonntag beim FC Passau ihre Generalprobe.

Interimstrainer Erich Vogl, der auch am Sonntag die Gesamtverantwortung hat, macht kein Hehl daraus, dass die DJK diese Partie unbedingt positiv gestalten möchte. Denn klar ist, so eine Vorbereitung wie diese, hat es bei den Vilzingern noch nie gegeben. Von den bislang sieben Testspielen konnten sie nur zwei gewinnen. Hinzu kam, dass der Abschied von Trainer Christian Stadler vor knapp einer Woche mächtig Staub aufgewirbelt hat. Vogl sagt deutlich, was er am Sonntag sehen möchte: „Das ist unsere Generalprobe. Diese wollen wir erfolgreich gestalten, um mit einem positiven Gefühl in die letzte Trainingswoche zu gehen.“ Denn dann wird es für die Schwarz-Gelben gleich richtig ernst, wenn der Tabellendritte aus Seligenporten zu Gast ist. „Das sehe ich nicht so wild. Wir wissen nicht, wo wir stehen und der SV Seligenporten weiß sicherlich nicht genau, wo er steht“, will der Trainer etwas Druck aus dem Kessel nehmen. Da bemüht Vogl den alten Spruch, dass Pflichtspiele und Vorbereitung doch immer zwei paar Schuhe sind.

Mit dem FC Passau bekommt die DJK aber noch einmal einen starken Gegner vorgesetzt. Die Mannschaft spielt mittlerweile die zweite Saison in der Landesliga und hat gutes Personal, wie Vogl weiß: „Die haben eine routinierte Truppe in der Defensive. In der Offensive sind sie sehr jung aufgestellt. Ich finde, das ist es eine sehr gute Mischung.“ Platz zehn nach 23 Saisonspielen in der Landesliga Südost könne sich durchaus sehen lassen.

Die DJK Vilzing hingegen möchte sich in der Defensive weiter stabilisieren. Im Spiel nach vorne soll der nächste Schritt gemacht und mutig nach vorne gespielt werden. Welche Elf Erich Vogl am Sonntag auf den Platz schicken wird, steht noch nicht ganz fest. Klar sei, die Spieler in der Anfangself in Passau dürfen sich auch sehr gute Chancen ausrechnen, gegen Seligenporten in der Startelf zu stehen.

„Eine Stammelf gibt es eigentlich nicht, ich hab aber die Positionen im Kopf“, will sich Vogl nicht in die Karten schauen lassen. Ob Andre Luge nach seiner Zerrung schon am Sonntag wieder mitwirken kann, werde sich kurzfristig entscheiden. „Wir werden kein Risiko eingehen. Er ist erfahren genug, um selbst zu entscheiden, ob es geht oder nicht. Wichtig ist, dass er gegen Seligenporten wieder zu 100 Prozent fit ist“, sagt de DJK-Coach.

Im Spitzenspiel der Bayernliga Nord gegen den SV Seligenporten am kommenden Samstag dürfen maximal 400 Zuschauer ins Stadion am Huthgarten. Hierzu gilt es, sich die Tickets vorab über den Online-Shop der DJK Vilzing zu kaufen. (rtn)

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