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Bayernliga Nord

DJK-Keeper Max Putz hält den Dreier fest

Mit 2:1 (1:0) setzt sich die DJK Vilzing zu Hause gegen den starken ATSV Erlangen durch. Luge glänzt als Doppeltorschütze.
von Thomas Mühlbauer

In der Nachspielzeit vereitelte Vilzings Keeper Max Putz mit einer Klassereaktion den Erlanger Ausgleich.Foto: Simon Tschannerl
In der Nachspielzeit vereitelte Vilzings Keeper Max Putz mit einer Klassereaktion den Erlanger Ausgleich.Foto: Simon Tschannerl

Cham.Es war die erwartet schwere Partie für die DJK Vilzing. Am Ende setzten sie die Huthgartenkicker vor rund 400 Zuschauern knapp mit 2:1 (1:0) durch gegen den ATSV Erlangen. Dabei hatten die Schwarz-Gelben gleich zwei Matchwinner in ihren Reihen – zum einen den Doppeltorschützen Andre Luge und zum anderen Keeper Max Putz, der in der 93. Minute, mit einer starken Parade gegen Ervis Kaja, den 2:2-Ausgleich verhinderte.

Die Partie begann trotz des nasskalten Novemberwetters recht flott. Schon in der ersten Minute geriet eine ATSV-Kopfballabwehr zu kurz, Hanzlik zog von der Strafraumgrenze ab, doch die Kugel ging deutlich drüber. Die Erlanger spielten vom Start weg gut mit. In der 6. Minute entwischte Meleleor der Vilzinger Hintermannschaft, doch DJK-Keeper Putz blieb im direkten Duell Sieger, nachdem er gut den Winkel verkürzt hatte. Auch die DJK Vilzing hatte gute Möglichkeiten, so scheiterte in der 16. Minute Luge mit seinem Abschluss am Erlanger Keeper Kraut.

Luge trifft zur DJK-Führung

Nun war der ATSV Erlangen wieder an der Reihe – in der 32. Minute zog Markert einfach mal ab, doch der Ball ging über den Kasten. Nur drei Minuten später zeigte die DJK, wie gut das Dreieck Trettenbach, Luge und Milicevic funktioniert. Trettenbach erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball und passte auf Luge, der Milicevic bediente.

Der gab den Ball gleich wieder zurück, sodass man mit einem Doppelpass die ATSV-Hintermannschaft ausgehebelt hatte. Luge zog von der Außenbahn auf das Tor von Kraut, behielt die Nerven und schob zur Führung ein. Eine weitere gute Möglichkeit zum 2:0 vergaben die Vilzinger drei Minuten vor dem Seitenwechsel, als sich Milicevic gegen Kleefedt im Strafraum durchgesetzt hatte, allerdings zu wenig Druck hinter den Ball brachte, sodass Kraut klären konnte. Die letzte Möglichkeit vor dem Seitenwechsel hatte dann der ATSV Erlangen, als Kleefeldt nach eine Ecke am höchsten stieg und Romminger, für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Linie rettete (43.).

Im zweiten Durchgang passierte zunächst wenig, die DJK schaffte es zunächst sehr gut, sich mit sicheren Ballstafetten immer wieder aus der Umklammerung zu befreien. In der 55. Minute fiel das 2:0. Wendl war 25 Meter vor dem Tor in zentraler Position gefoult worden, Luge trat zum Freistoß an. Der Ball wurde von der Mauer gegen die Laufrichtung von Keeper Michael Kraut abgefälscht und ging zum 2:0 ins Netz.

Umkämpfte Schlussphase

In der 63. Minute passte Milicevic in den Lauf von Luge, der aber schlussendlich nicht an seinem Gegnenspieler vorbeikam. Nach einem Ballverlust der Vilzinger setzte Geißler den Ball der 68. Minute knapp neben den Pfosten. Besser macht es zwei Minuten später sein Teamkollege Maksimovic, der eine Flanke von Lindner zum Anschlusstreffer in die Maschen köpfte. Zur Entstehung des Treffers trugen die Vilzinger mit einem haarsträubenden Fehlpass im Mittelfeld ihren Teil bei.

Die DJK Vilzing verlor nun etwas den Faden, der ATSV Erlangen drängte die Huthgartenkicker in ihre Hälfte. In der 86. Minute musste Keeper Putz gegen Kaja einen Weitschuss parieren. Richtig gefährlich wurde es aber nicht, da die DJK trotz des großen Druckes nun wieder sicher verteidigte. Allerdings mussten die DJK- Anhänger in der 93. Minute noch einmal die Luft anhalten.

Erneut segelte eine der vielen Erlanger Flanken in den DJK-Strafraum, der Ball wurde noch verlängert auf Ervis Kaja, der aus fünf Metern frei vor Torhüter Max Putz zum Kopfball kam, doch der Vilzinger Schlussmann parierte reaktionsschnell und hielt endgültig den Dreier fest. Damit rückt die DJK wieder auf Platz zwei vor.

Trainerstimmen

  • Christian Stadler (DJK Vilzing):

    „Erlangen hat uns auf Herz und Nieren geprüft, so einen Gegner muss man erst einmal schlagen. Im ersten Abschnitt war es ein flottes Spiel. Erlangen ist im zweiten Durchgang stärker geworden. Das Gegentor kann passieren, aber dann müssen wir ruhiger bleiben. In der Schlussphase war es nervenaufreibend.“

  • Shqipran Skeraj (ATSV Erlangen):

    „Die Niederlage ist aufgrund der zweiten Hälfte sehr unglücklich. In Hälfte eins ging es hin und her. Das 1:0 war überragend rausgespielt, der zweite Gegentreffer unglücklich. Doch wir haben eine gute Reaktion gezeigt. Dann haben wir noch die Riesenchance zum Ausgleich. Ein Unentschieden wäre leistungsgerecht gewesen.“

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