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DJK Vilzing verliert Pokalfight

Der Bayernligist unterliegt nach großem Kampf dem Regionalligisten Heimstetten mit 0:2. Enttäuschte Gesichter beim Gastgeber
Von Thomas Mühlbauer

Die DJK Vilzing hatte auch gegen den SV Heimstetten ihre Chancen, konnte sie jedoch nicht nutzen. Foto: Simon Tschannerl
Die DJK Vilzing hatte auch gegen den SV Heimstetten ihre Chancen, konnte sie jedoch nicht nutzen. Foto: Simon Tschannerl

Vilzing.Die Enttäuschung war in den Gesichtern der Vilzinger DJK-Funktionäre und -Spieler deutlich zu sehen, denn nach einem packenden Pokalfight musste man sich vor mehr als 450 Zuschauern dem Regionalligisten SV Heimstetten mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. Dabei war man keinesfalls die schlechtere Mannschaft, wie auch Trainer Christian Stadler nach dem Spiel attestierte.

Viel schwerer als die Niederlage wiegt aber die Szene aus der 12. Minute, als Andre Luge zum Spurt ansetzte, nach wenigen Metern abbrechen musste und sich mit schmerzverzerrtem Gesicht an den hinteren Oberschenkel fasste. Für ihn war das Spiel beendet, er wird der DJK am Freitag im Spitzenspiel in Eltersdorf fehlen und wohl auch in den nächsten Spielen.

In einer ausgeglichenen Anfangsphase hatten die Gäste durch Hannemann in der 4. Minute den ersten Torabschluss zu verzeichnen. In der 8. Minute zeigte sich die DJK erstmals offensiv gefährlich, nach einer Flanke von Chrubasik köpfte Milicevic das Leder in die Arme von SV-Keeper Marceta. 20 Minuten waren dann gespielt, als sich Völkl in der Defensive von Michalz vernaschen ließ, doch dieser setzte das Leder über den Kasten.

Partie verflacht etwas

In der Folge passierte auf beiden Seiten wenig, die Partie verflachte etwas und beide Seiten streuten einige Fehlpässe in den Spielaufbau ein. Die Gäste standen zeitweise sehr hoch, so wurde Keeper Marceta oft zum Libero und kam weit aus seinem Tor heraus, um die Bälle der DJK abzufangen. Die Hausherren standen aber in der Defensive wieder einmal sehr gut, so dass man wenig zuließ.

Heimstetten war aber bemüht, mit langen Ballpassagen Druck aufzubauen. In der 37. Minute setzte sich Huber über die Außenbahn bis zur Grundlinie durch, doch sein Querpass in die Strafraummitte fand keinen Abnehmer. Luft anhalten hieß es dann zwei Minuten später für den Anhang der Schwarz-Gelben, denn Kufner legte knapp vor dem Strafraum Michalz. Hannemann trat zum Freistoß an, doch er schoss den Ball in die Mauer.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs kam die DJK mit mehr Schwung aus der Kabine, gerade einmal 60 Sekunden waren gespielt, als Milicevic nach einem Fehlpass des SV-Keepers aus 16 Metern zum Abschluss kam, doch der Abschluss war viel zu harmlos. Zwei Minuten später war Heimstetten an der Reihe, doch der Distanzschuss von Hannemann konnte noch zur Ecke abgeblockt werden.

In der 65. Minute gab es dann einen Freistoß für Vilzing. Diesen trat Milicevic, doch Schels konnte das Leder auf der Linie für den geschlagenen Keeper klären. Im Nachgang kam Wendl noch einmal zum Kopfball, doch er setzte den Ball knapp neben das Tor.

Ein vermeidbarer Freistoß

67 Minuten waren gespielt, als Heim-stetten einen gefährlichen Vorstoß wagte, aber Schels vorzog knapp. Die Szene, die zum 0:1 führte, ärgerte Vilzings Trainer Stadler maßlos, denn nach einem Foul an der Außenbahn gab es Freistoß, diesen drückte schließlich Riglewski aus kurzer Distanz über die Linie.

Doch Vilzing steckte keinesfalls auf und läutete die Schlussoffensive ein. Aber Heimstetten stand in der Defensive nach wie vor gut und ließ wenig zu. In der 80. Minute hatte man im weiten Rund des Manfred-Zollner-Stadions schon den Torschrei auf den Lippen, denn Trettenbach setzte sich hervorragend gegen mehrere Gegenspieler durch und kam so aus elf Metern frei zum Schuss. Allerdings rutschte er beim Abschluss weg, so dass er keinen Druck mehr hinter den Ball brachte. Mit einem Konter in der Nachspielzeit war es Duhnke, der schlussendlich alles klar machte und Heimstetten in die nächste Runde schoss.

Trainerfazit

  • Schicksal:

    „Der Gegner war absolut machbar. Hinzu kommt, dass wir nun einen Verletzten mehr haben. Aber das ist eben das Schicksal und das Los des Pokals“ ergänzt Trainer Stadler.

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