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Leichtathletik

Dreizehnmal Edelmetall

Die Athleten des TV Bad Kötzting räumen bei den Bezirksmeisterschaften ab. Größte Medaillensammlerin ist Luisa Fischer.
Alois Brandl

  • Luisa Fischer stellt bei ihrem 1,65-m-Sprung ihre persönliche Besthöhe ein und gewinnt Gold. Foto: ktv
  • Trainer Alois Brandl und seine Truppe Foto: ktv

Bad Kötzting.Bei optimalen Witterungsbedingungen haben auf der Sportanlage am Weinweg in Regensburg die Oberpfalzmeisterschaften der Jugend und Aktiven stattgefunden. Mit acht Athletinnen und Athleten des TV Bad Kötzting fuhr Trainer Alois Brandl bereits um sieben Uhr in die Bezirkshauptstadt zu den Wettkämpfen.

Dass die Truppe in guter Form ist, bewiesen der Gewinn von sechs Gold- fünf Silber- und zwei Bronzemedaillen. Als größte Medaillensammlerin erwies sich diesmal Luisa Fischer, die nach langer Verletzungspause wieder zu guter Form gefunden hat. Fischer ging in vier Disziplinen an den Start und holte drei Oberpfalztitel und einen zweiten Platz. Sehr stark waren ihre 1,65 Meter im Hochsprung. Mit Einstellung ihrer persönlichen Besthöhe gewann sie sehr souverän die Goldmedaille.

Mit zwei neuen Saisonbestleistungen im Weitsprung mit 5,12 m und 38,60 m im Speerwurf gewann sie die Titel Nummer zwei und drei. Auch über die 100 m Hürden lief sie mit 15,32 Sekunden eine neue Jahresbestzeit und holte sich damit die Silbermedaille.

Mit einmal Gold und zweimal Silber durfte sich Alicia Inhofer auszeichnen lassen. Die Goldmedaille war über die 100 m Hürden in der AK U 18 fest für sie reserviert. Sie hat damit ihre fünfte Goldmedaille seit der Altersklasse W 12 über die Hürden hintereinander bei den Bezirksmeisterschaften gewonnen. Über die 100 m und die 200 m holte sie sich jeweils Rang zwei, wobei sie im 200-m-Lauf in 26,35 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit erzielte. Auch im 100-m-Sprint bedeuteten 12,78 Sekunden eine neue Saisonbestleistung.

Sophia Fröhlich zeigte über die 800 m ebenfalls eine stark aufsteigende Form. Fast im Alleingang holte sie sich in 2:25,70 Minuten die Goldmedaille in der AK U 18. Über die zwei Stadionrunden wollten sich auch die Mühlbauer-Zwillinge in der höheren Altersklasse versuchen. Hier hinterließ Emily einen ganz starken Eindruck. Sie verbesserte ihre Bestzeit gleich um neun Sekunden und überquerte in 2:32,71 Minuten als Dritte die Ziellinie. Schwester Leoni wurde in 2:40,80 Minuten Vierte in diesem Rennen.

Auch Marlene Fuidl und Christina Vogl gingen diesmal eine Altersklasse höher an den Start. Fuidl überzeugte dabei vor allem im 100-m-Sprint. Mit 12,98 Sekunden lief sie zum ersten Male unter dreizehn Sekunden. Mit dieser Zeit wurde sie knapp Vierte. Im Weitsprung landete sie genau bei der Fünf-Meter-Marke und gewann Bronze. Den Hochsprungwettbewerb beendete sie mit 1,50 m auf Rang fünf.

Den gleichen Rang belegte Vogl mit persönlicher Bestweite von 4,69 Meter im Weitsprung. Über die 100 Meter erzielte sie mit 13,27 Sekunden eine neue Saisonbestleistung und landete damit auf dem sechsten Rang.

Als einziger männlicher TV-Athlet startete Michael Liebl in der AK U 18. Nach einigen Problemen mit dem Anlauf im Weitsprung, gelang ihm im fünften Versuch doch noch eine Weite von 5,72m. Natürlich war er damit nicht zufrieden, wenn sie auch die Silbermedaille bedeutete. Die gleiche Farbe hatte die Medaille im Hochsprung. Hier stellte er seine persönliche Bestleistung mit 1,74 m ein. Gold holte er sich über die 110 m Hürden. (ktv)

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